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Rentenmarkt: Undurchsichtig
05.06.23 09:02
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - In der abgelaufenen Woche war vor allem die Einigung im US-Schuldenstreit ein wichtiges Thema, so die Analysten der Helaba.
Risikoprämien auf US-Treasury-Papiere, vor allem mit sehr kurzen Restlaufzeiten, seien zurückgefahren worden. Insgesamt hätten die Rentenmärkte zunächst auch von überraschend starken Inflationsrückgängen in Europa profitieren können. Die Zinserhöhungserwartungen hätten phasenweise abgenommen. Während die Stimmung in der US-Industrie per saldo schwächer ausgefallen sei, seien die Arbeitsmarktindikatoren aber weiterhin solide. Der Beschäftigungsaufbau sei hoch, auch wenn die Arbeitslosenquote inzwischen vom zyklischen Tief aus gestiegen sei. Eine nochmalige Zinserhöhung der FED im Sommer werde marktseitig nicht ausgeschlossen, sei aber nicht vollständig eskomptiert. Jedoch bestehe auch darüber hinaus die Erwartung steigender Zinsen.
In der neuen Woche konzentriere sich die Aufmerksamkeit zunächst auf die US-Stimmungslage abseits der Industrie und da die Analysten hier mit einer Eintrübung der wirtschaftlichen Perspektiven rechnen würden, sollte der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) latent unterstützt werden. Auch die technische Situation habe sich in der letzten Woche verbessert.
So sei der Sprung über die gleitenden Durchschnitte in der Zone 135,06/46 positiv hervorzuheben, wie auch die gen Norden gerichteten Indikatoren. Noch aber sei der ADX unter 20 Punkten ein Indiz dafür, dass die seit Monaten dominierende Seitwärtsphase intakt sei. Die nächsten Hürden seien bei 137,22/29 zu finden. Zudem sei der Bund-Future bereits wieder unter die 55-Tagelinie zurückgefallen, was darauf hindeute, dass der Aufwärtsimpuls keine ausreichende Kraft entfalten könne. (05.06.2023/alc/a/a)
Risikoprämien auf US-Treasury-Papiere, vor allem mit sehr kurzen Restlaufzeiten, seien zurückgefahren worden. Insgesamt hätten die Rentenmärkte zunächst auch von überraschend starken Inflationsrückgängen in Europa profitieren können. Die Zinserhöhungserwartungen hätten phasenweise abgenommen. Während die Stimmung in der US-Industrie per saldo schwächer ausgefallen sei, seien die Arbeitsmarktindikatoren aber weiterhin solide. Der Beschäftigungsaufbau sei hoch, auch wenn die Arbeitslosenquote inzwischen vom zyklischen Tief aus gestiegen sei. Eine nochmalige Zinserhöhung der FED im Sommer werde marktseitig nicht ausgeschlossen, sei aber nicht vollständig eskomptiert. Jedoch bestehe auch darüber hinaus die Erwartung steigender Zinsen.
In der neuen Woche konzentriere sich die Aufmerksamkeit zunächst auf die US-Stimmungslage abseits der Industrie und da die Analysten hier mit einer Eintrübung der wirtschaftlichen Perspektiven rechnen würden, sollte der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) latent unterstützt werden. Auch die technische Situation habe sich in der letzten Woche verbessert.
So sei der Sprung über die gleitenden Durchschnitte in der Zone 135,06/46 positiv hervorzuheben, wie auch die gen Norden gerichteten Indikatoren. Noch aber sei der ADX unter 20 Punkten ein Indiz dafür, dass die seit Monaten dominierende Seitwärtsphase intakt sei. Die nächsten Hürden seien bei 137,22/29 zu finden. Zudem sei der Bund-Future bereits wieder unter die 55-Tagelinie zurückgefallen, was darauf hindeute, dass der Aufwärtsimpuls keine ausreichende Kraft entfalten könne. (05.06.2023/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,717 € | 125,3577 € | 0,3593 € | +0,29% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


