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Rentenmarkt: Risk-off-Modus hilft
20.05.22 09:11
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Sorgen vor zu stark steigenden Leitzinsen und Renditen, die wiederum die konjunkturelle Entwicklung gefährden, halten die Finanzmärkte in Schach - ebenso wie die hohe Inflation und die gestörten Lieferketten, so die Analysten der Helaba.
Daran werde sich kurzfristig vermutlich nichts ändern und so sei von einer anhaltend hohen Volatilität auszugehen. Immerhin habe die erhöhte Risikoaversion zuletzt für Unterstützung am Rentenmarkt gesorgt und die Kurse von Staatsanleihen seien wieder gestiegen.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe die 21-Tagelinie bei 153,52 überwinden können und die nächsten Widerstände seien im Bereich 155,24/33 zu finden. Mit den Zinserwartungen sei das Interesse an Bundesanleihen mit kurzen Laufzeiten vergleichsweise geringer. Entsprechend werde die Renditestrukturkurve vom vorderen Ende her deutlich flacher. Die Differenz zwischen 10- und 2-jährigen Bundrenditen habe sich gegenüber Ende letzter Woche um etwa 25 auf zuletzt 58 Basispunkte eingeengt.
Trotz der Spekulationen auf steigende EZB-Zinsen lägen die marktbasierten Inflationserwartungen weiterhin auf hohem Niveau. Daher könnte das Kurspotenzial am Markt für Staatsanleihen begrenzt sein. Zudem sei auffällig, dass die Renditen in der Eurozone und speziell in Deutschland zuletzt schneller steigen bzw. weniger deutlich sinken würden als in den USA und so sei es zu einem Abschmelzen des US-Renditevorteils vor allem im kurzen Laufzeitsegment gekommen. Auch in realer Rechnung werde der Spread im Trend enger. Insofern bestehe weiterhin die Hoffnung, dass sich der Euro zum US-Dollar stabilisiere. (20.05.2022/alc/a/a)
Daran werde sich kurzfristig vermutlich nichts ändern und so sei von einer anhaltend hohen Volatilität auszugehen. Immerhin habe die erhöhte Risikoaversion zuletzt für Unterstützung am Rentenmarkt gesorgt und die Kurse von Staatsanleihen seien wieder gestiegen.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe die 21-Tagelinie bei 153,52 überwinden können und die nächsten Widerstände seien im Bereich 155,24/33 zu finden. Mit den Zinserwartungen sei das Interesse an Bundesanleihen mit kurzen Laufzeiten vergleichsweise geringer. Entsprechend werde die Renditestrukturkurve vom vorderen Ende her deutlich flacher. Die Differenz zwischen 10- und 2-jährigen Bundrenditen habe sich gegenüber Ende letzter Woche um etwa 25 auf zuletzt 58 Basispunkte eingeengt.
Trotz der Spekulationen auf steigende EZB-Zinsen lägen die marktbasierten Inflationserwartungen weiterhin auf hohem Niveau. Daher könnte das Kurspotenzial am Markt für Staatsanleihen begrenzt sein. Zudem sei auffällig, dass die Renditen in der Eurozone und speziell in Deutschland zuletzt schneller steigen bzw. weniger deutlich sinken würden als in den USA und so sei es zu einem Abschmelzen des US-Renditevorteils vor allem im kurzen Laufzeitsegment gekommen. Auch in realer Rechnung werde der Spread im Trend enger. Insofern bestehe weiterhin die Hoffnung, dass sich der Euro zum US-Dollar stabilisiere. (20.05.2022/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,5420 € | 125,717 € | -0,175 € | -0,14% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


