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Rentenmarkt: Risikoaversion stützt
26.07.24 09:14
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Der Rückgang des ifo Geschäftsklimaindexes und uneinheitlich ausgefallene US-Daten haben für Volatilität an den Finanzmärkten gesorgt, so die Analysten der Helaba.
Die Zinssenkungserwartungen seien per saldo gestiegen, wohl auch, weil die Risikoaversion zugenommen habe. Turbulent gehe es derzeit an den Aktienmärkten zu. Enttäuschend aufgenommene Quartalszahlen und Gewinnmitnahmen im IT-Sektor würden die US-Börsen unter Druck setzen. Auch der DAX habe kräftig Feder lassen müssen, sich von den anfänglich hohen Verlusten aber erholen können und 0,5% tiefer geschlossen.
Von der Nervosität und den forcierten Zinsfantasien hätten Bundesanleihen profitieren können. Die Renditen seien gesunken, vor allem bei kurzen Laufzeiten. Die Rendite 2-jähriger Bundesanleihen sei zeitweise auf 2,63% gesunken. Dies sei das niedrigste Niveau seit Anfang Februar. Die Inversion der Bundkurve habe sich zeitweise deutlich reduziert.
Der für 10-jährige Bundesanleihen richtungsweisende Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe kräftig zugelegt und bei 132,92 ein neues Zwischenhoch erreicht. Der Weg sei frei bis zum markanten Hoch von Mitte Juni bei 133,21. Im Zuge der erhöhten Risikoaversion hätten sich die EWU-Spreads deutlich geweitet. Italienische Bonds mit 10-jähriger Laufzeit würden 137 BP über vergleichbaren Bunds rentieren. Am Montag habe der Spread bei gut 130 BP gelegen. (26.07.2024/alc/a/a)
Die Zinssenkungserwartungen seien per saldo gestiegen, wohl auch, weil die Risikoaversion zugenommen habe. Turbulent gehe es derzeit an den Aktienmärkten zu. Enttäuschend aufgenommene Quartalszahlen und Gewinnmitnahmen im IT-Sektor würden die US-Börsen unter Druck setzen. Auch der DAX habe kräftig Feder lassen müssen, sich von den anfänglich hohen Verlusten aber erholen können und 0,5% tiefer geschlossen.
Von der Nervosität und den forcierten Zinsfantasien hätten Bundesanleihen profitieren können. Die Renditen seien gesunken, vor allem bei kurzen Laufzeiten. Die Rendite 2-jähriger Bundesanleihen sei zeitweise auf 2,63% gesunken. Dies sei das niedrigste Niveau seit Anfang Februar. Die Inversion der Bundkurve habe sich zeitweise deutlich reduziert.
Der für 10-jährige Bundesanleihen richtungsweisende Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe kräftig zugelegt und bei 132,92 ein neues Zwischenhoch erreicht. Der Weg sei frei bis zum markanten Hoch von Mitte Juni bei 133,21. Im Zuge der erhöhten Risikoaversion hätten sich die EWU-Spreads deutlich geweitet. Italienische Bonds mit 10-jähriger Laufzeit würden 137 BP über vergleichbaren Bunds rentieren. Am Montag habe der Spread bei gut 130 BP gelegen. (26.07.2024/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,5072 € | 125,371 € | 0,1362 € | +0,11% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


