Rentenmarkt: Risikoaversion stützt


01.07.22 09:45
Helaba

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Inflation ist das vorherrschende Thema an den Finanzmärkten und mit dem zu erwartenden Anstieg der EWU-Teuerung dürften Inflations- und Zinssorgen das Marktgeschehen weiterhin beeinflussen, so die Analysten der Helaba.

Zinserhöhungen und steigende Energiepreise sowie Sorgen vor einer Energiekrise in Deutschland und Europa würden auch Rezessionsängste am Leben halten. Vor diesem Hintergrund bleibe das Umfeld insbesondere für Risikoassets schwierig. So wundere es nicht, dass es an den Aktienmärkten zu weiteren Verlusten gekommen sei.

Deutsche Staatsanleihen hätten zuletzt profitiert, weil die hohe Inflation inzwischen wohl weitgehend eskomptiert sein dürfte. Zudem könnte der ISM-Index die längerfristigen Zinserwartungen etwas dämpfen. Die Volatilität sei derweil hoch. Letztlich sei es dem Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) gelungen, die 21-Tagelinie zu überwinden. Die nächsten Hürden seien am Retracement bei 149,69 und um 150,00 zu finden. Die 55-Tagelinie verlaufe bei 151,10.

Die EWU-Peripherie sei relativ stabil und so hätten sich die Renditespreads zu Bundesanleihen zuletzt eher reduziert. Meldungen würden die Runde machen, dass die EZB bezüglich der Reinvestition fälliger Wertpapiere im Rahmen des PEPP zunächst keine Ziele vorgeben wolle. Bei der nächsten EZB-Ratssitzung am 21. Juli könnte das Anti-Fragmentierungsinstrument vorgestellt werden. (01.07.2022/alc/a/a)




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DE0009652644 965264 177,24 140,80