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Rentenmarkt: Risiko bleibt
04.11.24 09:05
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die abgelaufene Handelswoche war geprägt von einer fortgesetzten Schwäche an den Rentenmärkten, so die Analysten der Helaba.
Seit Anfang Oktober seien die 10-jährigen Renditen hierzulande in der Spitze um mehr als 40 Basispunkte gestiegen, in den USA sogar um rund 60 Bp. Zum einen seien zumeist besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten dafür verantwortlich gewesen, die die ambitionierten Zinssenkungserwartungen beiderseits des Atlantiks auf die Probe gestellt hätten, zum anderen würden sich Marktteilnehmer wegen der anstehenden US-Wahlen sorgen. Diese könnten die Inflationsentwicklung beeinflussen und auch das Thema Staatsverschuldung in den USA stärker in den Fokus rücken.
Der Ausgang der Wahlen sei noch immer offen, und letztlich komme es nicht nur auf die Besetzung im Weißen Haus an, sondern auch auf die Mehrheitsverhältnisse in den Kongresskammern. Eine erhöhte Volatilität sollte ins Kalkül gezogen werden, zumal in der zweiten Wochenhälfte noch eine Fed-Entscheidung anstehe. An den Aktienbörsen sei die Rekordjagd derweil unterbrochen worden, und insbesondere beim DAX sei es zu einer kräftigen Korrektur gekommen. Der Euro habe sich im Zuge dessen stabilisieren können, ohne jedoch einen Befreiungsschlag auf der Oberseite zu verbuchen.
Die technische Situation beim richtungsweisenden Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe sich massiv verschlechtert. Wichtige Unterstützungen seien durchbrochen worden, und im Tief sei der Future mit 131,15 phasenweise sogar unter das Tief von Mitte Juli (131,20) gesunken. Indikatoren wie MACD und DMI würden auf Verkauf stehen, und der ADX steige in Richtung der Marke von 20. Unter den oben genannten Marken entstehe Raum bis 129,80, dem Julitief. Widerstände würden sich um 132,65 und knapp oberhalb von 133 zeigen, wo sich die 21- und 100-Tagelinien befinden würden. (04.11.2024/alc/a/a)
Seit Anfang Oktober seien die 10-jährigen Renditen hierzulande in der Spitze um mehr als 40 Basispunkte gestiegen, in den USA sogar um rund 60 Bp. Zum einen seien zumeist besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten dafür verantwortlich gewesen, die die ambitionierten Zinssenkungserwartungen beiderseits des Atlantiks auf die Probe gestellt hätten, zum anderen würden sich Marktteilnehmer wegen der anstehenden US-Wahlen sorgen. Diese könnten die Inflationsentwicklung beeinflussen und auch das Thema Staatsverschuldung in den USA stärker in den Fokus rücken.
Der Ausgang der Wahlen sei noch immer offen, und letztlich komme es nicht nur auf die Besetzung im Weißen Haus an, sondern auch auf die Mehrheitsverhältnisse in den Kongresskammern. Eine erhöhte Volatilität sollte ins Kalkül gezogen werden, zumal in der zweiten Wochenhälfte noch eine Fed-Entscheidung anstehe. An den Aktienbörsen sei die Rekordjagd derweil unterbrochen worden, und insbesondere beim DAX sei es zu einer kräftigen Korrektur gekommen. Der Euro habe sich im Zuge dessen stabilisieren können, ohne jedoch einen Befreiungsschlag auf der Oberseite zu verbuchen.
Die technische Situation beim richtungsweisenden Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe sich massiv verschlechtert. Wichtige Unterstützungen seien durchbrochen worden, und im Tief sei der Future mit 131,15 phasenweise sogar unter das Tief von Mitte Juli (131,20) gesunken. Indikatoren wie MACD und DMI würden auf Verkauf stehen, und der ADX steige in Richtung der Marke von 20. Unter den oben genannten Marken entstehe Raum bis 129,80, dem Julitief. Widerstände würden sich um 132,65 und knapp oberhalb von 133 zeigen, wo sich die 21- und 100-Tagelinien befinden würden. (04.11.2024/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,5072 € | 125,3509 € | 0,1563 € | +0,12% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


