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Rentenmarkt: Im Risiko
09.09.24 09:14
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die vergangene Woche wurde zunächst dominiert von den zunehmenden Zinssenkungserwartungen und dies, obwohl die konjunkturellen Datenveröffentlichungen ein gemischtes Bild zeigten, so die Analysten der Helaba.
Am Freitag sei es der US-Arbeitsmarktbericht gewesen, der zwar eine nachlassende Beschäftigungsdynamik bestätigt habe, insgesamt aber solide ausgefallen sei, sodass die Zinsspekulationen wieder kleiner geworden seien.
In der neuen Woche würden sich die Blicke diesseits des Atlantiks vor allem auf die Ratssitzung der Europäischen Zentralbank richten. Marktseitig sei die Reduzierung des Einlagenzinses um 25 Basispunkte vollständig eskomptiert und darüber hinaus werde mit ein bis zwei weiteren Zinssenkungen in diesem Umfang bis zum Ende des Jahres gerechnet. Es komme daher insbesondere auf die Kommunikation von EZB-Präsidentin Lagarde an.
Die recht ambitionierten Zinserwartungen könnten etwas gedämpft werden, wenn Lagarde auf die Datenabhängigkeit verweise und so eine Vorfestlegung für die Ratssitzung im Oktober vermeide. Jenseits des Atlantiks sei ein 50-BP-Schritt der FED in der kommenden Woche zu rund 40% eskomptiert. Die Analysten würden nicht davon ausgehen, dass sich die FED derart unter Zugzwang sehe, wenn die Kerninflation weiterhin oberhalb der 3%-Marke liege.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) (Dezember-Kontrakt) habe sich zum Ende der Vorwoche befestigt und die Hürden bei 134,50/61 einem ersten Test unterzogen. Der nächste Widerstand finde sich bei 135,66 (Kontrakthoch). Mit der Verbesserung der technischen Indikatoren sollten weitere Kursgewinne nicht ausgeschlossen werden. Fundamental würden die Analysten aber das Risiko sehen, dass die bereits hohen Erwartungen bezüglich der Leitzinssenkungen eine Bürde darstellen würden, weshalb eine Konsolidierungsphase nach Erachten der Analysten wahrscheinlicher sei. Unterstützungen seien bei 133,83 (21T) und bei 132,70 (55T) zu sehen. (09.09.2024/alc/a/a)
Am Freitag sei es der US-Arbeitsmarktbericht gewesen, der zwar eine nachlassende Beschäftigungsdynamik bestätigt habe, insgesamt aber solide ausgefallen sei, sodass die Zinsspekulationen wieder kleiner geworden seien.
Die recht ambitionierten Zinserwartungen könnten etwas gedämpft werden, wenn Lagarde auf die Datenabhängigkeit verweise und so eine Vorfestlegung für die Ratssitzung im Oktober vermeide. Jenseits des Atlantiks sei ein 50-BP-Schritt der FED in der kommenden Woche zu rund 40% eskomptiert. Die Analysten würden nicht davon ausgehen, dass sich die FED derart unter Zugzwang sehe, wenn die Kerninflation weiterhin oberhalb der 3%-Marke liege.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) (Dezember-Kontrakt) habe sich zum Ende der Vorwoche befestigt und die Hürden bei 134,50/61 einem ersten Test unterzogen. Der nächste Widerstand finde sich bei 135,66 (Kontrakthoch). Mit der Verbesserung der technischen Indikatoren sollten weitere Kursgewinne nicht ausgeschlossen werden. Fundamental würden die Analysten aber das Risiko sehen, dass die bereits hohen Erwartungen bezüglich der Leitzinssenkungen eine Bürde darstellen würden, weshalb eine Konsolidierungsphase nach Erachten der Analysten wahrscheinlicher sei. Unterstützungen seien bei 133,83 (21T) und bei 132,70 (55T) zu sehen. (09.09.2024/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,5072 € | 125,371 € | 0,1362 € | +0,11% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


