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Rentenmarkt: Risiko
23.08.24 11:15
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die konjunkturelle Lage in Deutschland ist nicht besser geworden und die Einkaufsmanagerindices nochmals gesunken, so die Analysten der Helaba.
Damit dürfte die Zinssenkungserwartung untermauert worden sein. Da aber bereits eine EZB-Zinssenkung um 25 Basispunkte im September vollständig und darüber hinaus weitere Lockerungen eskomptiert seien, habe es per saldo keinen nachhaltigen Impuls für das Marktgeschehen gegeben.
Im Vorfeld der Jackson-Hole-Rede von FED-Chef Powell dürften sich die Akteure in Zurückhaltung üben. Die ambitionierten Zinssenkungserwartungen in den USA würden für alle hier betrachteten Marktsegmente ein Risiko darstellen, wenn Powell Hinweise auf einen 50-BP-Schritt schuldig bleibe.
Die Verschnaufpause des Bund-Futures (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) zwischen 133,94 und 135,17 dauere an, nachdem Anfang des Monats noch ein Impulshoch bei 136,28 markiert worden sei. Dies zeige sich auch in den quantitativen Indikatoren.
Während der DMI bei hohem ADX auf Kauf stehe, hätten der ADX und andere Indikatoren wie MACD und Stochastik an Schwung verloren und seien gesunken. Dies mahne ebenso zur Vorsicht, wie die oben angesprochene Zinsspekulation. Sollten die 21-Tagelinie bei 134,32, die bereits einem Test unterzogen werde, und die darunterliegende Zone bis 133,94 unterschritten werden, bestehe Abwärtsrisiko bis 133,21 oder sogar bis 132,73. In diesem Bereich sei inzwischen auch die 55-Tagelinie zu finden. (23.08.2024/alc/a/a)
Damit dürfte die Zinssenkungserwartung untermauert worden sein. Da aber bereits eine EZB-Zinssenkung um 25 Basispunkte im September vollständig und darüber hinaus weitere Lockerungen eskomptiert seien, habe es per saldo keinen nachhaltigen Impuls für das Marktgeschehen gegeben.
Die Verschnaufpause des Bund-Futures (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) zwischen 133,94 und 135,17 dauere an, nachdem Anfang des Monats noch ein Impulshoch bei 136,28 markiert worden sei. Dies zeige sich auch in den quantitativen Indikatoren.
Während der DMI bei hohem ADX auf Kauf stehe, hätten der ADX und andere Indikatoren wie MACD und Stochastik an Schwung verloren und seien gesunken. Dies mahne ebenso zur Vorsicht, wie die oben angesprochene Zinsspekulation. Sollten die 21-Tagelinie bei 134,32, die bereits einem Test unterzogen werde, und die darunterliegende Zone bis 133,94 unterschritten werden, bestehe Abwärtsrisiko bis 133,21 oder sogar bis 132,73. In diesem Bereich sei inzwischen auch die 55-Tagelinie zu finden. (23.08.2024/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,4941 € | 125,5072 € | -0,0131 € | -0,01% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


