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Rentenmarkt: Renditen steigen
22.02.23 08:55
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Stimmungsindikatoren in der Eurozone und Deutschland haben mit Ausnahme der Industrie-PMIs Verbesserungen angezeigt, letztlich aber keine tiefen Spuren an den Finanzmärkten hinterlassen, so die Analysten der Helaba.
Daher sei fraglich, ob heute vom ifo Geschäftsklima Deutschland richtungsweisende Impulse ausgehen würden.
Am Rentenmarkt sei es zu Kursverlusten gekommen und die Renditen seien gestiegen. Hervorzuheben sei, dass die Rendite 2-jähriger Bundesanleihen bei 2,95% den höchsten Stand seit Oktober 2008 erreicht habe, während 10-jährige Bundesanleihen am zyklischen Mehrjahreshoch, das Ende Dezember/ Anfang Januar bei 2,57% markiert worden sei, abgeprallt sei.
Entsprechend sei es dem richtungsweisenden Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) gelungen, sich oberhalb des Jahres- und Kontrakttiefs bei 132,60/55 zu halten. Das Risiko eines erneuten Rücksetzers und Test der Marken sei aufgrund der getrübten Indikatorenlage aber weiterhin erhöht. Kritisch hervorzuheben sei auch, dass der Future unterhalb des 61,8%-Retracements bei 135,71 notiere. Zudem sei erwähnt, dass die Inflationserwartungen zuletzt wieder gestiegen seien. In der Eurozone sei der 5J/5J-Forwardsatz über 2,40% gesprungen und damit auf den höchsten Stand seit Mai letzten Jahres. (22.02.2023/alc/a/a)
Daher sei fraglich, ob heute vom ifo Geschäftsklima Deutschland richtungsweisende Impulse ausgehen würden.
Am Rentenmarkt sei es zu Kursverlusten gekommen und die Renditen seien gestiegen. Hervorzuheben sei, dass die Rendite 2-jähriger Bundesanleihen bei 2,95% den höchsten Stand seit Oktober 2008 erreicht habe, während 10-jährige Bundesanleihen am zyklischen Mehrjahreshoch, das Ende Dezember/ Anfang Januar bei 2,57% markiert worden sei, abgeprallt sei.
Entsprechend sei es dem richtungsweisenden Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) gelungen, sich oberhalb des Jahres- und Kontrakttiefs bei 132,60/55 zu halten. Das Risiko eines erneuten Rücksetzers und Test der Marken sei aufgrund der getrübten Indikatorenlage aber weiterhin erhöht. Kritisch hervorzuheben sei auch, dass der Future unterhalb des 61,8%-Retracements bei 135,71 notiere. Zudem sei erwähnt, dass die Inflationserwartungen zuletzt wieder gestiegen seien. In der Eurozone sei der 5J/5J-Forwardsatz über 2,40% gesprungen und damit auf den höchsten Stand seit Mai letzten Jahres. (22.02.2023/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,717 € | 125,3577 € | 0,3593 € | +0,29% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


