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Rentenmarkt: Oberhalb wichtiger Unterstützung
14.02.23 09:30
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Wieder vorsichtigere Töne waren zuletzt aus EZB-Kreisen zu hören, so die Analysten der Helaba.
Visco sei bereits bekannt für den Ruf nach einem vorsichtigeren Vorgehen und EZB-Vize de Guindos habe die Datenabhängigkeit nach dem Schritt im März betont, der nach Erachten der Analysten und aller Voraussicht nach nochmals 50 Basispunkte betragen dürfte. Auch Centeno sehe die Datenabhängigkeit und konstatiere einen schneller als erwarteten Inflationsrückgang. Die europäischen Rentenmärkte hätten von Vorgenanntem profitieren und sich nach einem schwachen Auftakt stabilisieren können, obwohl in den USA die Tendenz zu höheren Zinserwartungen zum Wochenbeginn Bestand gehabt habe. Die Aktienmärkte hätten sich auf dem gegenüber dem Impulshoch der letzten Woche ermäßigtem Niveau erholt, ebenso wie der Euro.
Am Rentenmarkt habe ein schwacher Handelsauftakt dafür gesorgt, dass der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) die Tiefs bei 135,68/71 unterschritten und bis auf 135,59 nachgegeben habe. Letztlich sei die Zinserhöhungsangst in Europa aber nicht größer geworden und so hätten sich die Notierungen wieder erholt und der Future habe sich per saldo oberhalb des 61,8%-Retracements halten können. Dennoch weise das technische Bild auf Risiken hin, denn MACD und Stochastik würden weiterhin unterhalb der jeweiligen Signallinie sinken, während der ADX niedrig sei und der RSI im neutralen Bereich liege.
Technisch würden die Analysten die Gefahr sehen, dass der Future oben genannte Marken erneut und nachhaltig durchbreche und die Marke von 135 ins Visier nehme. Da die US-Inflationszahlen ambivalent ausfallen würden, dürfte heute zumindest aber ein fundamentaler Abwärtsimpuls ausbleiben. (14.02.2023/alc/a/a)
Visco sei bereits bekannt für den Ruf nach einem vorsichtigeren Vorgehen und EZB-Vize de Guindos habe die Datenabhängigkeit nach dem Schritt im März betont, der nach Erachten der Analysten und aller Voraussicht nach nochmals 50 Basispunkte betragen dürfte. Auch Centeno sehe die Datenabhängigkeit und konstatiere einen schneller als erwarteten Inflationsrückgang. Die europäischen Rentenmärkte hätten von Vorgenanntem profitieren und sich nach einem schwachen Auftakt stabilisieren können, obwohl in den USA die Tendenz zu höheren Zinserwartungen zum Wochenbeginn Bestand gehabt habe. Die Aktienmärkte hätten sich auf dem gegenüber dem Impulshoch der letzten Woche ermäßigtem Niveau erholt, ebenso wie der Euro.
Am Rentenmarkt habe ein schwacher Handelsauftakt dafür gesorgt, dass der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) die Tiefs bei 135,68/71 unterschritten und bis auf 135,59 nachgegeben habe. Letztlich sei die Zinserhöhungsangst in Europa aber nicht größer geworden und so hätten sich die Notierungen wieder erholt und der Future habe sich per saldo oberhalb des 61,8%-Retracements halten können. Dennoch weise das technische Bild auf Risiken hin, denn MACD und Stochastik würden weiterhin unterhalb der jeweiligen Signallinie sinken, während der ADX niedrig sei und der RSI im neutralen Bereich liege.
Technisch würden die Analysten die Gefahr sehen, dass der Future oben genannte Marken erneut und nachhaltig durchbreche und die Marke von 135 ins Visier nehme. Da die US-Inflationszahlen ambivalent ausfallen würden, dürfte heute zumindest aber ein fundamentaler Abwärtsimpuls ausbleiben. (14.02.2023/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,717 € | 125,3577 € | 0,3593 € | +0,29% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


