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Rentenmarkt: Noch ohne Trend
18.04.24 09:30
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Finanzmärkte werden vor allem von einem Thema beherrscht, dem Ausbleiben von Zinssenkungssignalen in den USA, so die Analysten der Helaba.
Währenddessen schwebe zwar eine mögliche Eskalation im Konflikt Israels mit dem Iran wie ein Damoklesschwert über den Kursen risikoreicherer Anlagen, einen nachhaltigen Impuls in Richtung einer erhöhten Risikoaversion im Investitionsverhalten habe es aber bislang nicht gegeben. Die fehlende Zinssenkungsperspektive bezüglich der FED per Juni, erst jüngst habe auch FED-Chef Powell die Erwartungen gedämpft, indem er auf einen Mangel an Disinflation hingewiesen habe, setze die Rentenmärkte nicht nur in den USA unter Druck, sondern auch hierzulande.
Im Beige Book, dem Konjunkturbericht der FED-Distrikte, sei zudem vermehrt von Wachstum berichtet worden. In der Eurozone würden die Märkte derweil mehrheitlich mit einer Lockerung der EZB-Zinspolitik im Juni rechnen und trotzdem sei der Bund-Future zuletzt unter Druck gekommen. Der Euro stehe ebenfalls im Risiko, weiter nachzugeben und auch der DAX tue sich schwer, jüngste Kursverluste wieder aufzuholen.
Die technische Situation beim Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei noch immer gekennzeichnet von dem schwachen ADX, der weiterhin auf eine trendlose Verfassung verweise. Das neue Impuls- und Kontrakttief (130,97) trübe das Bild aber und mahne zur Vorsicht. Auch der sich wieder abwärts richtende MACD deute auf Risiken hin, sodass erneute Verluste nicht ausgeschlossen werden sollten. Der nächste Widerstand finde sich an der 21-Tagelinie bei 132,24. (18.04.2024/alc/a/a)
Währenddessen schwebe zwar eine mögliche Eskalation im Konflikt Israels mit dem Iran wie ein Damoklesschwert über den Kursen risikoreicherer Anlagen, einen nachhaltigen Impuls in Richtung einer erhöhten Risikoaversion im Investitionsverhalten habe es aber bislang nicht gegeben. Die fehlende Zinssenkungsperspektive bezüglich der FED per Juni, erst jüngst habe auch FED-Chef Powell die Erwartungen gedämpft, indem er auf einen Mangel an Disinflation hingewiesen habe, setze die Rentenmärkte nicht nur in den USA unter Druck, sondern auch hierzulande.
Im Beige Book, dem Konjunkturbericht der FED-Distrikte, sei zudem vermehrt von Wachstum berichtet worden. In der Eurozone würden die Märkte derweil mehrheitlich mit einer Lockerung der EZB-Zinspolitik im Juni rechnen und trotzdem sei der Bund-Future zuletzt unter Druck gekommen. Der Euro stehe ebenfalls im Risiko, weiter nachzugeben und auch der DAX tue sich schwer, jüngste Kursverluste wieder aufzuholen.
Die technische Situation beim Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei noch immer gekennzeichnet von dem schwachen ADX, der weiterhin auf eine trendlose Verfassung verweise. Das neue Impuls- und Kontrakttief (130,97) trübe das Bild aber und mahne zur Vorsicht. Auch der sich wieder abwärts richtende MACD deute auf Risiken hin, sodass erneute Verluste nicht ausgeschlossen werden sollten. Der nächste Widerstand finde sich an der 21-Tagelinie bei 132,24. (18.04.2024/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,4379 € | 125,5072 € | -0,0692 € | -0,06% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


