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Rentenmarkt: Neues Tief markiert
28.02.23 09:04
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die unerwartet schwache monetäre Entwicklung in der Eurozone könnte dazu beitragen, die mittel- und langfristigen Inflations- und Zinsspekulationen zu dämpfen, so die Analysten der Helaba.
Nachhall an den Finanzmärkten hätten die absolut betrachtet den zweiten Monat in Folge sinkenden Geldmengenaggregate (M1, M2 und M3) gestern aber nicht gehabt. Auch der schrumpfende Betrag der Finanzierung des privaten Sektors schien spurlos an den Akteuren vorbeizugehen, so die Analysten der Helaba. Im Gegenteil: Die Zinsspekulationen seien im Tagesverlauf sogar forciert worden.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe nochmals unter Druck gestanden, möglicherweise, weil Aussagen von EZB-Präsidentin Lagarde ungeachtet der schwachen monetären Dynamik das Sentiment dominiert hätten. Lagarde bezeichne es als unmöglich vorherzusagen, welches Zinsniveau erreicht werden müsse, um die Inflation auf das Ziel von 2% zu drücken. Die Geldmarktakteure hätten den impliziten Zinsgipfel daraufhin ins Jahr 2024 verlagert. Es müsse aber beachtet werden, dass die EZB-Entscheidungen datenabhängig seien und daher sollten die Geldmengenzahlen mahnend im Hinterkopf behalten werden.
Auf technischer Seite sei hervorzuheben, dass die Haltemarken bei 133,63/79 durchbrochen worden seien und ein neues Impulstief (133,40) markiert worden sei. Indikatoren wie MACD und DMI stünden auf Verkauf. Trotz der überverkauften Marktlage, die die Stochastik anzeige, sei der Weg frei bis 132,55/60 (Kontrakt- und Jahrestief). Widerstände würden sich unverändert bei 134,50 und 135,30 sowie an der 21-Tagelinie bei 135,61 zeigen. (28.02.2023/alc/a/a)
Nachhall an den Finanzmärkten hätten die absolut betrachtet den zweiten Monat in Folge sinkenden Geldmengenaggregate (M1, M2 und M3) gestern aber nicht gehabt. Auch der schrumpfende Betrag der Finanzierung des privaten Sektors schien spurlos an den Akteuren vorbeizugehen, so die Analysten der Helaba. Im Gegenteil: Die Zinsspekulationen seien im Tagesverlauf sogar forciert worden.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe nochmals unter Druck gestanden, möglicherweise, weil Aussagen von EZB-Präsidentin Lagarde ungeachtet der schwachen monetären Dynamik das Sentiment dominiert hätten. Lagarde bezeichne es als unmöglich vorherzusagen, welches Zinsniveau erreicht werden müsse, um die Inflation auf das Ziel von 2% zu drücken. Die Geldmarktakteure hätten den impliziten Zinsgipfel daraufhin ins Jahr 2024 verlagert. Es müsse aber beachtet werden, dass die EZB-Entscheidungen datenabhängig seien und daher sollten die Geldmengenzahlen mahnend im Hinterkopf behalten werden.
Auf technischer Seite sei hervorzuheben, dass die Haltemarken bei 133,63/79 durchbrochen worden seien und ein neues Impulstief (133,40) markiert worden sei. Indikatoren wie MACD und DMI stünden auf Verkauf. Trotz der überverkauften Marktlage, die die Stochastik anzeige, sei der Weg frei bis 132,55/60 (Kontrakt- und Jahrestief). Widerstände würden sich unverändert bei 134,50 und 135,30 sowie an der 21-Tagelinie bei 135,61 zeigen. (28.02.2023/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,717 € | 125,3577 € | 0,3593 € | +0,29% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


