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Rentenmarkt: Lage bleibt schwierig
20.04.23 09:00
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Zinssorgen sind mit der Veröffentlichung der über den Erwartungen liegenden Inflationszahlen in Großbritannien größer geworden, so die Analysten der Helaba.
Im März seien die Verbraucherpreise kaum gesunken und die Kernteuerung liege unverändert bei 6.2%. Damit bleibe die Bank von England unter Druck, mit weiteren Zinserhöhungen gegenzusteuern. Der Rentenmarkt sei zunächst unter Druck gekommen und der Euro konsolidiere oberhalb wichtiger Unterstützungen. Etwas Ernüchterung habe sich am Aktienmarkt breitgemacht. Immerhin habe sich der DAX ins Plus retten können.
Mit den fortgesetzten Kursverlusten am Rentenmarkt seien die Renditen weiter gestiegen. Bundesanleihen mit 10-jähriger Laufzeit würden erstmals seit sechs Wochen wieder oberhalb der Marke von 2,50% rentieren, 2-jährige Papiere hätten die 3%-Marke touchiert.
Nachdem der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) bei 133,10 ein neues Impulstief markiert habe, sei es im Tagesverlauf zu einer Stabilisierung gekommen. An der schwierigen Gesamtsituation ändere dies aber nichts und so bleibe das Risiko erneuter Kursverluste erhöht. Unterhalb von 133,00 sei der nächste Unterstützungsbereich bei 132,28/37 zu finden. Den ersten Widerstand gebe es an der 55-Tagelinie bei 134,76. (20.04.2023/alc/a/a)
Im März seien die Verbraucherpreise kaum gesunken und die Kernteuerung liege unverändert bei 6.2%. Damit bleibe die Bank von England unter Druck, mit weiteren Zinserhöhungen gegenzusteuern. Der Rentenmarkt sei zunächst unter Druck gekommen und der Euro konsolidiere oberhalb wichtiger Unterstützungen. Etwas Ernüchterung habe sich am Aktienmarkt breitgemacht. Immerhin habe sich der DAX ins Plus retten können.
Mit den fortgesetzten Kursverlusten am Rentenmarkt seien die Renditen weiter gestiegen. Bundesanleihen mit 10-jähriger Laufzeit würden erstmals seit sechs Wochen wieder oberhalb der Marke von 2,50% rentieren, 2-jährige Papiere hätten die 3%-Marke touchiert.
Nachdem der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) bei 133,10 ein neues Impulstief markiert habe, sei es im Tagesverlauf zu einer Stabilisierung gekommen. An der schwierigen Gesamtsituation ändere dies aber nichts und so bleibe das Risiko erneuter Kursverluste erhöht. Unterhalb von 133,00 sei der nächste Unterstützungsbereich bei 132,28/37 zu finden. Den ersten Widerstand gebe es an der 55-Tagelinie bei 134,76. (20.04.2023/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,717 € | 125,3577 € | 0,3593 € | +0,29% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


