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Rentenmarkt: Kursverluste
16.02.22 09:15
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Das Auf und Ab an den Börsen wird vom Nachrichtenfluss über den Ukraine-Konflikt bestimmt, die Volatilität ist erhöht, so die Analysten der Helaba.
Gestern hätten Hoffnungen das Marktgeschehen dominiert, wenngleich die Kriegsgefahr wohl noch nicht gebannt sei und die Stimmung schnell wieder drehen könne. Wenig Einfluss hätten derzeit Vertreter der Europäischen Zentralbank, die zuletzt bemüht gewesen seien, Zinssorgen zu dämpfen. Präsidentin Lagarde habe deutlich gemacht, in unsicheren Zeiten wie diesen mehr denn je Flexibilität zu bewahren. Dies dürfte als ein Zeichen gewertet werden, dass die EZB sehr behutsam vorgehen werde.
Der für Bundesanleihen richtungsweisende Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe sich nach einer vorübergehenden Erholung wieder abgeschwächt. Ohnehin sei der Abwärtstrend intakt und bei Unterschreiten des Kontrakttiefs bei 164,37 käme es zum Test der Marke von 164,00. Hervorzuheben sei aber die anhaltend überverkaufte Marktlage und positive Divergenzen, die gegen einen fortgesetzten Kursrückgang sprechen würden. Widerstände seien bei 166,46 und am 38,2%-Retracement des jüngsten Schwächeimpulses bei 166,93 zu finden.
Die Peripheriespreads würden ihre Ausweitungstendenz im Trend fortsetzen, was neben der Aussicht auf weniger EZB-Anleihekäufe auch mit der allgemeinen Verunsicherung zu begründen sei. Griechische Bonds mit 10-jähriger Laufzeit würden gegenüber Bundesanleihen etwa 240 BP höher rentieren, im Vergleich zu 170 BP noch vor zwei Wochen. Der italienische 10J-Spread habe sich bei knapp 170 BP eingependelt - etwa 30 BP mehr als Anfang Februar. (16.02.2022/alc/a/a)
Gestern hätten Hoffnungen das Marktgeschehen dominiert, wenngleich die Kriegsgefahr wohl noch nicht gebannt sei und die Stimmung schnell wieder drehen könne. Wenig Einfluss hätten derzeit Vertreter der Europäischen Zentralbank, die zuletzt bemüht gewesen seien, Zinssorgen zu dämpfen. Präsidentin Lagarde habe deutlich gemacht, in unsicheren Zeiten wie diesen mehr denn je Flexibilität zu bewahren. Dies dürfte als ein Zeichen gewertet werden, dass die EZB sehr behutsam vorgehen werde.
Der für Bundesanleihen richtungsweisende Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe sich nach einer vorübergehenden Erholung wieder abgeschwächt. Ohnehin sei der Abwärtstrend intakt und bei Unterschreiten des Kontrakttiefs bei 164,37 käme es zum Test der Marke von 164,00. Hervorzuheben sei aber die anhaltend überverkaufte Marktlage und positive Divergenzen, die gegen einen fortgesetzten Kursrückgang sprechen würden. Widerstände seien bei 166,46 und am 38,2%-Retracement des jüngsten Schwächeimpulses bei 166,93 zu finden.
Die Peripheriespreads würden ihre Ausweitungstendenz im Trend fortsetzen, was neben der Aussicht auf weniger EZB-Anleihekäufe auch mit der allgemeinen Verunsicherung zu begründen sei. Griechische Bonds mit 10-jähriger Laufzeit würden gegenüber Bundesanleihen etwa 240 BP höher rentieren, im Vergleich zu 170 BP noch vor zwei Wochen. Der italienische 10J-Spread habe sich bei knapp 170 BP eingependelt - etwa 30 BP mehr als Anfang Februar. (16.02.2022/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,6790 € | 125,717 € | -0,038 € | -0,03% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


