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Rentenmarkt: Korrigierte Zinserwartungen
06.02.23 09:30
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - In der Vorwoche ist es in einigen Marktsegmenten zunächst zu starken Kursgewinnen gekommen, weil die Entschlossenheit der Notenbanken in Frage gestellt wurde, mit weiteren Zinserhöhungen gegen die hohen Inflationsraten zu Felde zu ziehen, so die Analysten der Helaba.
Beiderseits des Atlantiks schienen die Akteure vermehrt auf ein baldiges Ende im Zinszyklus zu setzen, was jedoch vor dem Hintergrund der hohen Inflationsraten und der weiterhin engen Arbeitsmärkte verfrüht erscheint, so die Analysten der Helaba. Nach den positiven Überraschungen bei US-Zahlen am Freitag seien Gewinne wieder abgegeben worden.
Da der Wochenauftakt datenseitig keine echten "market mover" zu bieten habe, dürfte der Blick der Rentenmarktinvestoren auch der technischen Situation beim Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) gelten. Diese habe sich nach den Notenbanksitzungen zwar aufgehellt, wobei aber kein neues Hoch habe markiert werden können. Das Januar-Doppelhoch bei 140,68/73 bleibe damit eine wichtige Hürde. Der DMI stehe weiterhin im Kauf. Die Stochastik aber sinke unter seiner Signallinie und auch der MACD verliere bereits wieder an Schwung. Dies mahne zur Vorsicht, zumal die Rede von EZB-"Falke" Holzmann tendenziell belastend wirken könne, nachdem die Zinserwartungen in der Vorwoche per saldo reduziert worden seien. (06.02.2023/alc/a/a)
Beiderseits des Atlantiks schienen die Akteure vermehrt auf ein baldiges Ende im Zinszyklus zu setzen, was jedoch vor dem Hintergrund der hohen Inflationsraten und der weiterhin engen Arbeitsmärkte verfrüht erscheint, so die Analysten der Helaba. Nach den positiven Überraschungen bei US-Zahlen am Freitag seien Gewinne wieder abgegeben worden.
Da der Wochenauftakt datenseitig keine echten "market mover" zu bieten habe, dürfte der Blick der Rentenmarktinvestoren auch der technischen Situation beim Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) gelten. Diese habe sich nach den Notenbanksitzungen zwar aufgehellt, wobei aber kein neues Hoch habe markiert werden können. Das Januar-Doppelhoch bei 140,68/73 bleibe damit eine wichtige Hürde. Der DMI stehe weiterhin im Kauf. Die Stochastik aber sinke unter seiner Signallinie und auch der MACD verliere bereits wieder an Schwung. Dies mahne zur Vorsicht, zumal die Rede von EZB-"Falke" Holzmann tendenziell belastend wirken könne, nachdem die Zinserwartungen in der Vorwoche per saldo reduziert worden seien. (06.02.2023/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,717 € | 125,3577 € | 0,3593 € | +0,29% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


