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Rentenmarkt: In Korrektur
02.09.24 09:21
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die vergangene Woche war vor allem geprägt von der Verfestigung der Zinssenkungserwartungen bezüglich der EZB, so die Analysten der Helaba.
Die rückläufigen Inflationsraten - in Deutschland sei das 2%-Ziel erreicht worden - würden eine Lockerung in diesem Monat als nahezu sicher erscheinen lassen. Am Aktienmarkt sei dies freundlich aufgenommen worden und der DAX habe auf ein neues Allzeithoch steigen können. Belastet hingegen habe sich der Euro gegenüber dem US-Dollar gezeigt, denn in den USA seien die Preissteigerungsraten nicht gesunken und der Abwärtstrend des US-Renditevorteils sei zum Erliegen gekommen. Nicht profitieren können habe der Rentenmarkt, denn die Zinssenkungserwartungen seien bereits sehr hoch gewesen, insbesondere in den USA. Dort werde heute der Labor Day begangen und die Märkte würden geschlossen bleiben.
Im weiteren Wochenverlauf stünden aber mit dem ISM-Index und dem Arbeitsmarktbericht wichtige Datenveröffentlichungen an und die Erwartung einer Senkung der US-Leitzinsen Mitte des Monats um 50 Basispunkte stehe erneut auf dem Prüfstand. Die Analysten würden eine Reduktion um 25 Basispunkte noch immer für angemessen und wahrscheinlich halten.
Beim Blick auf die technischen Konstellationen beim Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei zu konstatieren, dass die wochenlang geltende Konsolidierungsrange in der letzten Woche nach unten durchbrochen und ein Tief bei 133,50 markiert worden sei. Somit habe der Kurs ebenfalls das 38,2%-Retracement des Anstiegs bis 136,28 (133,97) klar unterschritten.
Stochastik und MACD würden sich unterhalb der Signallinien gen Süden richten und auch der ADX gebe nach. Der DMI stehe aber noch auf Kauf. Unterstützungen würden sich bei 133,21, 133,00 (55-Tagelinie) und 132,73 finden. Einen ersten Widerstand würden die Analysten bei 134,35 (21-Tagelinie) lokalisieren. Darüber seien die Marken 135,08/17 zu nennen. (02.09.2024/alc/a/a)
Die rückläufigen Inflationsraten - in Deutschland sei das 2%-Ziel erreicht worden - würden eine Lockerung in diesem Monat als nahezu sicher erscheinen lassen. Am Aktienmarkt sei dies freundlich aufgenommen worden und der DAX habe auf ein neues Allzeithoch steigen können. Belastet hingegen habe sich der Euro gegenüber dem US-Dollar gezeigt, denn in den USA seien die Preissteigerungsraten nicht gesunken und der Abwärtstrend des US-Renditevorteils sei zum Erliegen gekommen. Nicht profitieren können habe der Rentenmarkt, denn die Zinssenkungserwartungen seien bereits sehr hoch gewesen, insbesondere in den USA. Dort werde heute der Labor Day begangen und die Märkte würden geschlossen bleiben.
Beim Blick auf die technischen Konstellationen beim Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei zu konstatieren, dass die wochenlang geltende Konsolidierungsrange in der letzten Woche nach unten durchbrochen und ein Tief bei 133,50 markiert worden sei. Somit habe der Kurs ebenfalls das 38,2%-Retracement des Anstiegs bis 136,28 (133,97) klar unterschritten.
Stochastik und MACD würden sich unterhalb der Signallinien gen Süden richten und auch der ADX gebe nach. Der DMI stehe aber noch auf Kauf. Unterstützungen würden sich bei 133,21, 133,00 (55-Tagelinie) und 132,73 finden. Einen ersten Widerstand würden die Analysten bei 134,35 (21-Tagelinie) lokalisieren. Darüber seien die Marken 135,08/17 zu nennen. (02.09.2024/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,5072 € | 125,3509 € | 0,1563 € | +0,12% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


