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Rentenmarkt: Impulstief nach US-Daten
26.04.24 09:03
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Wachstumszahlen in den USA haben zwar enttäuscht, der Preisindex ist allerdings deutlicher als erwartet gestiegen und zudem scheint der Arbeitsmarkt weiterhin in einer ungebrochen starken Verfassung zu sein, so die Analysten der Helaba.
Marktteilnehmer würden sich daher in ihrer Einschätzung bestätigt sehen, wonach es die FED mit der ersten Zinssenkung wohl nicht eilig habe. Entsprechend werfe die in der nächsten Woche anstehende FOMC-Sitzung lange Schatten voraus. Eine Veränderung der Geldpolitik sei unwahrscheinlich, wichtig werde aber zu sehen sein, wie das Statement ausfalle und wie sich FED-Chef Powell des Themas Zinssenkung annehme.
Am Rentenmarkt habe sich die Schwächetendenz im Anschluss an die BIP-Zahlen fortgesetzt. Der richtungsweisende Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe bei 129,53 ein neues Impulstief markiert, was unter technischen Gesichtspunkten zur Vorsicht mahne.
Auch vonseiten der Indikatoren trübe sich das Bild zusehends ein, sodass weitere Verluste nicht auszuschließen seien. Zehnjährige Bundesanleihen hätten bei 2,64% das vorläufig höchste Renditeniveau seit Ende November letzten Jahres erreicht. Zwar seien die Renditen kürzerer Laufzeiten ebenfalls gestiegen, die Inversion der Bundkurve habe sich aber mit einem 10/2-Spread von derzeit -38 BP deutlich abgeschwächt. Am Montag habe der Spread noch bei etwa -50 BP gelegen. (26.04.2024/alc/a/a)
Marktteilnehmer würden sich daher in ihrer Einschätzung bestätigt sehen, wonach es die FED mit der ersten Zinssenkung wohl nicht eilig habe. Entsprechend werfe die in der nächsten Woche anstehende FOMC-Sitzung lange Schatten voraus. Eine Veränderung der Geldpolitik sei unwahrscheinlich, wichtig werde aber zu sehen sein, wie das Statement ausfalle und wie sich FED-Chef Powell des Themas Zinssenkung annehme.
Am Rentenmarkt habe sich die Schwächetendenz im Anschluss an die BIP-Zahlen fortgesetzt. Der richtungsweisende Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe bei 129,53 ein neues Impulstief markiert, was unter technischen Gesichtspunkten zur Vorsicht mahne.
Auch vonseiten der Indikatoren trübe sich das Bild zusehends ein, sodass weitere Verluste nicht auszuschließen seien. Zehnjährige Bundesanleihen hätten bei 2,64% das vorläufig höchste Renditeniveau seit Ende November letzten Jahres erreicht. Zwar seien die Renditen kürzerer Laufzeiten ebenfalls gestiegen, die Inversion der Bundkurve habe sich aber mit einem 10/2-Spread von derzeit -38 BP deutlich abgeschwächt. Am Montag habe der Spread noch bei etwa -50 BP gelegen. (26.04.2024/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,434 € | 125,5072 € | -0,0731 € | -0,06% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


