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Rentenmarkt: Erholung
07.08.23 09:15
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - In der letzten Woche haben Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Herabstufung des US-Ratings durch Fitch für eine Stimmungseintrübung und erhöhte Volatilitäten gesorgt, so die Analysten der Helaba.
An den Aktienmärkten sei es zu Kursverlusten gekommen. Auch am Rentenmarkt sei es zeitweise kräftig bergab gegangen und der Euro sei ebenfalls unter Druck gekommen, habe sich im Nachgang des Arbeitsmarktberichts in den USA aber erholen können.
In dieser Woche gebe es erst am Donnerstag mit der US-Inflation einen wichtigen Datenpunkt, der potenziell Einfluss auf die Zinserwartungen und das Marktgeschehen habe. Insofern stehe einem ruhigen Wochenstart eigentlich nichts im Wege. Derweil seien sich die Vertreter der US-Notenbank uneinig über das weitere, geldpolitische Vorgehen. Während Bostic keinen Grund für eine weitere Zinserhöhung sehe, gehe Bowman davon aus, dass der Zinsgipfel angesichts der hohen Inflation noch nicht erreicht sei. Sie habe von der Notwendigkeit weiterer Zinserhöhungen gesprochen.
Nach Einschätzung der Europäischen Zentralbank könnte die Kerninflation in der Eurozone den Höhepunkt in der ersten Jahreshälfte erreicht haben. Es gebe einige Anzeichen für eine Abschwächung, heiße es in einer Erklärung der Zentralbank vom Freitag. Dennoch habe sich der Anstieg der Inflationserwartungen fortgesetzt. Der 5J/5J-Forwardsatz habe bei 2,65% ein neues Hoch markiert. Entsprechend seien die Renditen vor allem von Anleihen mit längerer Laufzeit zunächst weiter gestiegen. Im Nachgang des US-Arbeitsmarktberichts sei es aber zu einer Korrektur gekommen - ausgelöst von deutlich rückläufigen Renditen in den USA.
Entsprechend habe der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) einen Teil seiner erlittenen Verluste wettmachen können. Das Bild bleibe aber getrübt, denn er notiere weiterhin unterhalb wichtiger Widerstände, wie den 21- und 55-Tagelinien bei 132,71 bzw. 133,23 und der abwärts gerichteten Trendlinie bei 133,61. Als wichtige Unterstützung fungiere das markante Zwischentief vom 10. Juli bei 130,60. (07.08.2023/alc/a/a)
An den Aktienmärkten sei es zu Kursverlusten gekommen. Auch am Rentenmarkt sei es zeitweise kräftig bergab gegangen und der Euro sei ebenfalls unter Druck gekommen, habe sich im Nachgang des Arbeitsmarktberichts in den USA aber erholen können.
Nach Einschätzung der Europäischen Zentralbank könnte die Kerninflation in der Eurozone den Höhepunkt in der ersten Jahreshälfte erreicht haben. Es gebe einige Anzeichen für eine Abschwächung, heiße es in einer Erklärung der Zentralbank vom Freitag. Dennoch habe sich der Anstieg der Inflationserwartungen fortgesetzt. Der 5J/5J-Forwardsatz habe bei 2,65% ein neues Hoch markiert. Entsprechend seien die Renditen vor allem von Anleihen mit längerer Laufzeit zunächst weiter gestiegen. Im Nachgang des US-Arbeitsmarktberichts sei es aber zu einer Korrektur gekommen - ausgelöst von deutlich rückläufigen Renditen in den USA.
Entsprechend habe der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) einen Teil seiner erlittenen Verluste wettmachen können. Das Bild bleibe aber getrübt, denn er notiere weiterhin unterhalb wichtiger Widerstände, wie den 21- und 55-Tagelinien bei 132,71 bzw. 133,23 und der abwärts gerichteten Trendlinie bei 133,61. Als wichtige Unterstützung fungiere das markante Zwischentief vom 10. Juli bei 130,60. (07.08.2023/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,717 € | 125,3577 € | 0,3593 € | +0,29% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


