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Rentenmarkt: Druck von sinkenden Realrenditen?
04.03.22 09:30
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die anhaltenden, drastischen Energiepreissteigerungen sorgen für höhere Inflationserwartungen und angesichts der bereits wieder erreichten, tiefen Niveaus der Realrenditen scheint sich dadurch latent Druck auf den Rentenmarkt aufzubauen, so die Analysten der Helaba.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe sich im gestrigen Tagesverlauf abgeschwächt - obwohl die Aktienkurse gesunken seien - und so sei die 55-Tagelinie (169,24) zeitweise unterschritten worden. Der Versuch, die 100-Tagelinie und das Hoch bei 171,07 zu überwinden, müsse zunächst als gescheitert angesehen werden. Neue Hiobsbotschaften aus der Ukraine, wie der Angriff auf das größte Atomkraftwerk des Landes, könnten aber für einen erneuten Anstieg sorgen. Auch indikatorenseitig sei das Bild weiterhin freundlich, wenngleich das Aufwärtspotenzial begrenzt erscheine. Widerstände jenseits der 55-Tagelinie würden die Analysten bei 170,61 und 171,07/12 lokalisieren. Unterstützungen würden sich bei 168,50 und 168,01 finden.
Die veränderten Zinserwartungen hätten in den letzten Tagen zu einer leichten Korrektur der Peripheriespreads geführt. Der Ausweitungstrend seit dem Herbst scheine vorerst gestoppt worden zu sein. Es gelte aber zu beachten, dass die EZB seitens der Inflationsentwicklung unverändert unter Druck stehe, geldpolitisch zu reagieren. Der Krieg in der Ukraine habe die Lage jedoch deutlich verkompliziert und auch bei einer Eintrübung der konjunkturellen Perspektiven könnten die Risikoprämien wieder zunehmen. (04.03.2022/alc/a/a)
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe sich im gestrigen Tagesverlauf abgeschwächt - obwohl die Aktienkurse gesunken seien - und so sei die 55-Tagelinie (169,24) zeitweise unterschritten worden. Der Versuch, die 100-Tagelinie und das Hoch bei 171,07 zu überwinden, müsse zunächst als gescheitert angesehen werden. Neue Hiobsbotschaften aus der Ukraine, wie der Angriff auf das größte Atomkraftwerk des Landes, könnten aber für einen erneuten Anstieg sorgen. Auch indikatorenseitig sei das Bild weiterhin freundlich, wenngleich das Aufwärtspotenzial begrenzt erscheine. Widerstände jenseits der 55-Tagelinie würden die Analysten bei 170,61 und 171,07/12 lokalisieren. Unterstützungen würden sich bei 168,50 und 168,01 finden.
Die veränderten Zinserwartungen hätten in den letzten Tagen zu einer leichten Korrektur der Peripheriespreads geführt. Der Ausweitungstrend seit dem Herbst scheine vorerst gestoppt worden zu sein. Es gelte aber zu beachten, dass die EZB seitens der Inflationsentwicklung unverändert unter Druck stehe, geldpolitisch zu reagieren. Der Krieg in der Ukraine habe die Lage jedoch deutlich verkompliziert und auch bei einer Eintrübung der konjunkturellen Perspektiven könnten die Risikoprämien wieder zunehmen. (04.03.2022/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,6407 € | 125,717 € | -0,0763 € | -0,06% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


