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Rentenmarkt: In der Defensive
10.03.22 09:30
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - In der Ukraine herrscht weiterhin Krieg, obwohl es heute zu einem Treffen der Außenminister Russlands und der Ukraine in Antalya kommen soll, so die Analysten der Helaba.
Allzu groß sei die Hoffnung auf einen Frieden wohl nicht, der Newsflow müsse allerdings aufmerksam verfolgt werden, nachdem von ukrainischer Seite erste Kompromissvorschläge zu vernehmen seien. Zudem stehe die EZB-Ratssitzung an und in den USA gebe es neue Inflationszahlen.
An den Renten- und Geldmärkten hätten sich die Zinserwartungen zuletzt wieder verfestigt. Das gelte sowohl mit Blick auf die EZB als auch in die USA. Angesichts der weiter steigenden Teuerungsrate dürfte der Markt kaum davon abrücken und die EZB gebe vermutlich auch keinen Grund, Zinserhöhungen auszuschließen.
Vor diesem Hintergrund scheine der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) zunehmend in der Defensive zu sein. Auf technischer Seite sei zudem zu bemängeln, dass der Aufwärtsimpuls im Bereich des großen Retracements (168,01) zum Erliegen gekommen sei und die 55-Tagelinie sowie 21-Tagelinie (164,01) wieder unterschritten worden seien. Zudem trübe sich das Indikatorenbild ein, wenngleich MACD und DMI Verkaufssignale noch schuldig seien. Die nächsten Haltemarken würden sich am Tief bei 163,00 und bei 162,29 finden. (10.03.2022/alc/a/a)
Allzu groß sei die Hoffnung auf einen Frieden wohl nicht, der Newsflow müsse allerdings aufmerksam verfolgt werden, nachdem von ukrainischer Seite erste Kompromissvorschläge zu vernehmen seien. Zudem stehe die EZB-Ratssitzung an und in den USA gebe es neue Inflationszahlen.
An den Renten- und Geldmärkten hätten sich die Zinserwartungen zuletzt wieder verfestigt. Das gelte sowohl mit Blick auf die EZB als auch in die USA. Angesichts der weiter steigenden Teuerungsrate dürfte der Markt kaum davon abrücken und die EZB gebe vermutlich auch keinen Grund, Zinserhöhungen auszuschließen.
Vor diesem Hintergrund scheine der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) zunehmend in der Defensive zu sein. Auf technischer Seite sei zudem zu bemängeln, dass der Aufwärtsimpuls im Bereich des großen Retracements (168,01) zum Erliegen gekommen sei und die 55-Tagelinie sowie 21-Tagelinie (164,01) wieder unterschritten worden seien. Zudem trübe sich das Indikatorenbild ein, wenngleich MACD und DMI Verkaufssignale noch schuldig seien. Die nächsten Haltemarken würden sich am Tief bei 163,00 und bei 162,29 finden. (10.03.2022/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,3613 € | 125,717 € | -0,3557 € | -0,28% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


