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Rentenmarkt: Bundesanleihen wieder gefragt?
18.02.22 10:00
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Ukraine-Krise bleibt das dominierende Thema an den Finanzmärkten, so die Analysten der Helaba.
Zwar sei für die nächste Woche ein Treffen des US-Außenministers Blinken mit seinem russischen Amtskollegen Lawrow vereinbart worden, Hoffnungen auf eine Entschärfung der Krise seien bis zuletzt aber nicht erfüllt worden. Entsprechend sei die Risikoaversion noch erhöht und so reiße das Interesse an Safe-Haven-Anlagen wie deutschen Staatsanleihen nicht ab.
Der richtungsweisende Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe sich nach einem kurzzeitigen Kursrutsch wieder erholt und die 166er-Marke zeitweise überwunden - wohl auch, weil die Zinssorgen zuletzt nicht größer geworden seien. Äußerungen diverser EZB-Vertreter (u.a. Chefvolkswirt Lane) würden darauf schließen lassen, dass sie es bezüglich der ersten Leitzinserhöhung nicht besonders eilig hätten, während das Anleihekaufprogramm wohl spätestens im dritten Quartal beendet werden dürfte.
Die Aussicht auf weniger EZB-Anleihekäufe belaste insbesondere die Rentenmärkte der EWU-Peripherie. Allerdings sei es auch hier zuletzt zu einer Beruhigung gekommen, denn die Spreads zu Bundesanleihen seien nicht weiter gestiegen. Die Rendite 10-jähriger Bunds habe sich bei etwa 0,25% eingependelt, vergleichbare BTPs würden gut 160 BP höher bei 1,85% rentieren. Im Hoch sei bereits die 2,0%-Marke ins Visier genommen worden. (18.02.2022/alc/a/a)
Zwar sei für die nächste Woche ein Treffen des US-Außenministers Blinken mit seinem russischen Amtskollegen Lawrow vereinbart worden, Hoffnungen auf eine Entschärfung der Krise seien bis zuletzt aber nicht erfüllt worden. Entsprechend sei die Risikoaversion noch erhöht und so reiße das Interesse an Safe-Haven-Anlagen wie deutschen Staatsanleihen nicht ab.
Der richtungsweisende Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe sich nach einem kurzzeitigen Kursrutsch wieder erholt und die 166er-Marke zeitweise überwunden - wohl auch, weil die Zinssorgen zuletzt nicht größer geworden seien. Äußerungen diverser EZB-Vertreter (u.a. Chefvolkswirt Lane) würden darauf schließen lassen, dass sie es bezüglich der ersten Leitzinserhöhung nicht besonders eilig hätten, während das Anleihekaufprogramm wohl spätestens im dritten Quartal beendet werden dürfte.
Die Aussicht auf weniger EZB-Anleihekäufe belaste insbesondere die Rentenmärkte der EWU-Peripherie. Allerdings sei es auch hier zuletzt zu einer Beruhigung gekommen, denn die Spreads zu Bundesanleihen seien nicht weiter gestiegen. Die Rendite 10-jähriger Bunds habe sich bei etwa 0,25% eingependelt, vergleichbare BTPs würden gut 160 BP höher bei 1,85% rentieren. Im Hoch sei bereits die 2,0%-Marke ins Visier genommen worden. (18.02.2022/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,625 € | 125,717 € | -0,092 € | -0,07% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


