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Rentenmarkt: Bund-Future bleibt anfällig
16.03.22 09:17
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Risikobereitschaft an den internationalen Finanzmärkten hat zeitweise wieder nachgelassen, was auch damit zu erklären ist, dass es kaum Fortschritte bei den Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine gibt, so die Analysten der Helaba.
Eine baldige Beendigung der militärischen Auseinandersetzung lasse weiter auf sich warten. Immerhin seien die Rohstoffpreise gestern erneut gesunken, wenngleich sie heute Morgen wieder etwas höher notieren würden. Die Inflationserwartungen würden ihren Höhenflug fortsetzen.
Die Rentenmärkte würden davon belastet. Zwar hätten sich diese ebenfalls leicht erholen können, allerdings sei das vor dem Hintergrund der massiven Verluste seit Anfang letzter Woche zu relativieren. Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei von 168,67 auf 160,90 gefallen, entsprechend sei die Rendite 10-jähriger Bundesanleihen um annähernd 0,5%-Punkte auf zeitweise knapp 0,40% gestiegen. Dies sei der höchste Stand seit November 2018. Auch heute könnte es mit den Renditen wieder nach oben gehen, denn die US-Notenbank werde das Leitzinsband erhöhen und weitere Schritte in Aussicht stellen.
Der Bund-Future bleibe anfällig für Verluste. Die letzten Handelstage hätten gezeigt, dass selbst ein Anstieg der Risikoaversion nicht zwangsläufig das Interesse an Bundesanleihen wecke. Auch von technischer Seite könne noch keine Entwarnung gegeben werden. Kurse unterhalb des zuletzt markierten Kontrakttiefs bei 160,90 würden Potenzial bis zur psychologisch relevanten Marke von 160,00 eröffnen. Erste Widerstände würden die Analysten um 162,30 lokalisieren. Das erste Retracement sei erst bei 163,87 zu finden. Knapp darüber verlaufe die 21-Tagelinie. (16.03.2022/alc/a/a)
Eine baldige Beendigung der militärischen Auseinandersetzung lasse weiter auf sich warten. Immerhin seien die Rohstoffpreise gestern erneut gesunken, wenngleich sie heute Morgen wieder etwas höher notieren würden. Die Inflationserwartungen würden ihren Höhenflug fortsetzen.
Die Rentenmärkte würden davon belastet. Zwar hätten sich diese ebenfalls leicht erholen können, allerdings sei das vor dem Hintergrund der massiven Verluste seit Anfang letzter Woche zu relativieren. Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei von 168,67 auf 160,90 gefallen, entsprechend sei die Rendite 10-jähriger Bundesanleihen um annähernd 0,5%-Punkte auf zeitweise knapp 0,40% gestiegen. Dies sei der höchste Stand seit November 2018. Auch heute könnte es mit den Renditen wieder nach oben gehen, denn die US-Notenbank werde das Leitzinsband erhöhen und weitere Schritte in Aussicht stellen.
Der Bund-Future bleibe anfällig für Verluste. Die letzten Handelstage hätten gezeigt, dass selbst ein Anstieg der Risikoaversion nicht zwangsläufig das Interesse an Bundesanleihen wecke. Auch von technischer Seite könne noch keine Entwarnung gegeben werden. Kurse unterhalb des zuletzt markierten Kontrakttiefs bei 160,90 würden Potenzial bis zur psychologisch relevanten Marke von 160,00 eröffnen. Erste Widerstände würden die Analysten um 162,30 lokalisieren. Das erste Retracement sei erst bei 163,87 zu finden. Knapp darüber verlaufe die 21-Tagelinie. (16.03.2022/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,3824 € | 125,717 € | -0,3346 € | -0,27% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


