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Rentenmarkt: Belastung bleibt
09.02.23 10:15
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Zunächst setzte sich die Spekulation fort, dass die Zinserhöhungszyklen ihren Hochpunkt noch nicht erreicht haben, weder in den USA noch in der Eurozone, so die Analysten der Helaba.
Eine Reihe von Zentralbankkommentaren habe dies in den letzten Tagen deutlich gemacht. Dabei sei immer wieder nicht nur das aktuell hohe Niveau der Teuerungsraten und das Risiko anhaltender Inflation thematisiert worden, sondern insbesondere auch die Lage an den Arbeitsmärkten.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe im Zuge der oben erwähnten Anpassungen der Zinserwartungen zunächst weiter Federn lassen müssen. Mit dem gestrigen Tagestief bei 135,62 habe somit auch das 61,8%-Retracement der Kursgewinne seit dem Jahresanfang bei 135,71 im Test gestanden. Zwar habe sich der Future im weiteren Handelsverlauf oberhalb dieser Marke halten können, ein Unterschreiten könne aber nicht ausgeschlossen werden.
So habe sich das Bild der quantitativen Indikatoren nochmals getrübt. MACD und Stochastik würden unterhalb ihrer Signallinien sinken, der DMI habe sein Kaufsignal eliminiert und der ADX sinke. Die nächsten Haltemarken würden sich um 135 und 134,50 finden. Letztlich wäre aber wohl Raum bis zum Januartief bei 132,60 eröffnet, das zusammen mit dem Oktobertief bei 132,55 eine wichtige Unterstützung darstelle. (09.02.2023/alc/a/a)
Eine Reihe von Zentralbankkommentaren habe dies in den letzten Tagen deutlich gemacht. Dabei sei immer wieder nicht nur das aktuell hohe Niveau der Teuerungsraten und das Risiko anhaltender Inflation thematisiert worden, sondern insbesondere auch die Lage an den Arbeitsmärkten.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe im Zuge der oben erwähnten Anpassungen der Zinserwartungen zunächst weiter Federn lassen müssen. Mit dem gestrigen Tagestief bei 135,62 habe somit auch das 61,8%-Retracement der Kursgewinne seit dem Jahresanfang bei 135,71 im Test gestanden. Zwar habe sich der Future im weiteren Handelsverlauf oberhalb dieser Marke halten können, ein Unterschreiten könne aber nicht ausgeschlossen werden.
So habe sich das Bild der quantitativen Indikatoren nochmals getrübt. MACD und Stochastik würden unterhalb ihrer Signallinien sinken, der DMI habe sein Kaufsignal eliminiert und der ADX sinke. Die nächsten Haltemarken würden sich um 135 und 134,50 finden. Letztlich wäre aber wohl Raum bis zum Januartief bei 132,60 eröffnet, das zusammen mit dem Oktobertief bei 132,55 eine wichtige Unterstützung darstelle. (09.02.2023/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,717 € | 125,3577 € | 0,3593 € | +0,29% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


