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Rentenmarkt: 100%-Korrektur?
20.02.23 09:14
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Zum Auftakt der neuen Woche werden die Märkte vermutlich einen impulslosen Handel erfahren, so die Analysten der Helaba.
In den USA werde der Presidents' Day begangen und die Märkte würden geschlossen bleiben. Auch in Europa stünden keine relevanten Datenveröffentlichungen an und so könnten die Akteure darüber nachsinnen, ob die inzwischen eingepreisten Zinspfade für die Notenbanken angemessen seien. Das Zinshoch der FED werde im Sommer inzwischen bei rund 5,30% erwartet, das der EZB bei über 3,60%.
Zum Ende der Woche habe der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) angesichts der anhaltenden Zinserhöhungsspekulationen nochmals unter Druck gestanden, sich im Verlauf aber wieder erholen können. Von technischer Seite könne keine Entwarnung gegeben werden. So richte sich MACD unterhalb der Signallinie gen Süden.
Auch wenn die Stochastik bereits auf eine überverkaufte Marktlage hinweise, scheine es daher verfrüht, auf eine Kehrtwende zu setzen, zumal auch der DMI auf Verkauf stehe. Vielmehr bestehe das Risiko einer 100%-Korrektur, nachdem das 61,8%-Retracement in der Vorwoche nachhaltig durchbrochen worden sei. Der Ausgangspunkt des Anstieges, der nun korrigiert werde, finde sich bei 132,60 in Form des Tiefs von Anfang Januar. Das Kontrakttief sei dicht darunter bei 132,55 zu lokalisieren. Eine erste Unterstützungszone liege bei 133,67/79. (20.02.2023/alc/a/a)
In den USA werde der Presidents' Day begangen und die Märkte würden geschlossen bleiben. Auch in Europa stünden keine relevanten Datenveröffentlichungen an und so könnten die Akteure darüber nachsinnen, ob die inzwischen eingepreisten Zinspfade für die Notenbanken angemessen seien. Das Zinshoch der FED werde im Sommer inzwischen bei rund 5,30% erwartet, das der EZB bei über 3,60%.
Zum Ende der Woche habe der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) angesichts der anhaltenden Zinserhöhungsspekulationen nochmals unter Druck gestanden, sich im Verlauf aber wieder erholen können. Von technischer Seite könne keine Entwarnung gegeben werden. So richte sich MACD unterhalb der Signallinie gen Süden.
Auch wenn die Stochastik bereits auf eine überverkaufte Marktlage hinweise, scheine es daher verfrüht, auf eine Kehrtwende zu setzen, zumal auch der DMI auf Verkauf stehe. Vielmehr bestehe das Risiko einer 100%-Korrektur, nachdem das 61,8%-Retracement in der Vorwoche nachhaltig durchbrochen worden sei. Der Ausgangspunkt des Anstieges, der nun korrigiert werde, finde sich bei 132,60 in Form des Tiefs von Anfang Januar. Das Kontrakttief sei dicht darunter bei 132,55 zu lokalisieren. Eine erste Unterstützungszone liege bei 133,67/79. (20.02.2023/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,717 € | 125,3577 € | 0,3593 € | +0,29% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


