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Rentenmärkte zusätzlich gestützt
07.08.24 09:41
DekaBank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Renditen von US-Treasuries sanken in der letzten Woche über die gesamte Kurve um extreme 35-40 Basispunkte (BP), bei Bunds waren es rund 25 BP, so die Analysten der DekaBank.
Die Kommunikation im Rahmen des FED-Zinsentscheids sei taubenhaft aufgenommen worden, und der enttäuschende ISM-Index sowie die schwachen Arbeitsmarktdaten hätten die Rentenmärkte zusätzlich gestützt. Die Diskussionen über eine weniger sanfte (oder gar eine harte) Landung der US-Wirtschaft hätten deutlich zugenommen, und die FED werde zunehmend "hinter der Kurve" gesehen.
Die US-Zinskurve (im Vergleich 10-jährige/2-jährige Treasuries) stehe ggf. vor dem Ende ihrer Inversion. Hingegen seien die überraschend hohen Inflationsraten aus Deutschland und der Eurozone ebenso wie die falkenhaft kommunizierte Leitzinserhöhung in Japan weitgehend ignoriert worden. Die Spreads der Kreditindices hätten sich am Donnerstag und Freitag nach schwachen US-Daten und Quartalsberichten geweitet und sich ihren Jahreshöchstständen genähert. Die Spreads von Frankreich, Italien und Spanien seien angestiegen. (Ausgabe vom 05.08.2024) (07.08.2024/alc/a/a)
Die Kommunikation im Rahmen des FED-Zinsentscheids sei taubenhaft aufgenommen worden, und der enttäuschende ISM-Index sowie die schwachen Arbeitsmarktdaten hätten die Rentenmärkte zusätzlich gestützt. Die Diskussionen über eine weniger sanfte (oder gar eine harte) Landung der US-Wirtschaft hätten deutlich zugenommen, und die FED werde zunehmend "hinter der Kurve" gesehen.
Die US-Zinskurve (im Vergleich 10-jährige/2-jährige Treasuries) stehe ggf. vor dem Ende ihrer Inversion. Hingegen seien die überraschend hohen Inflationsraten aus Deutschland und der Eurozone ebenso wie die falkenhaft kommunizierte Leitzinserhöhung in Japan weitgehend ignoriert worden. Die Spreads der Kreditindices hätten sich am Donnerstag und Freitag nach schwachen US-Daten und Quartalsberichten geweitet und sich ihren Jahreshöchstständen genähert. Die Spreads von Frankreich, Italien und Spanien seien angestiegen. (Ausgabe vom 05.08.2024) (07.08.2024/alc/a/a)


