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Renten: Wenig Bewegung, aber leicht freundlich
10.08.20 08:46
Union Investment
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - An den Rentenmärkten waren die Kursbewegungen auch in der Berichtswoche überschaubar, so die Experten von Union Investment.
In den USA und in Deutschland hätten sich die Renditen um wenige Basispunkte bewegt. Die Zinskurven hätten so gut wie unverändert tendiert. Am US-Markt habe eine zwischenzeitlich verstärkte Nachfrage im Zehnjahresbereich zu einer rekordverdächtig geringen Rendite von nur noch 0,5 Prozent geführt.
In der südeuropäischen Peripherie hätten die Märkte etwas freundlicher tendiert, die Renditebewegung sei leicht abwärtsgerichtet gewesen. Die Peripherie-Spreads zu Bundesanleihen hätten sich wieder ihren Tiefständen wie zu Beginn der letzten Juli-Woche genähert. In der zweiten Hälfte der Berichtswoche hätten umfangreiche Neuemissionen aus Frankreich (neun Milliarden Euro) und Spanien (fünf Milliarden Euro) zur Platzierung angestanden. Die Märkte seien hiervon nicht belastet worden. In den kommenden Wochen sei mit verstärkter Neuemissionstätigkeit im Euro-Staatsanleihesektor zu rechnen.
Die risikoreicheren Rentenbereiche wie Unternehmens- oder Staatsanleihen aus den Schwellenländern hätten sich in einem ruhigen Handelsverlauf auf Indexebene jeweils leicht verbessert.
Am Devisenmarkt sei der US-Dollar nach einer kurzzeitigen Erholung wieder auf 1,19 US-Dollar je Euro zurückgefallen. An dieser Marke habe sich derzeit technisch etwas Widerstand aufgebaut. Die nächsten Marken würden bei einem Überschreiten aus charttechnischer Sicht bei 1,20 und dann bei 1,25 US-Dollar je Euro liegen. (Ausgabe vom 07.08.2020) (10.08.2020/alc/a/a)
In den USA und in Deutschland hätten sich die Renditen um wenige Basispunkte bewegt. Die Zinskurven hätten so gut wie unverändert tendiert. Am US-Markt habe eine zwischenzeitlich verstärkte Nachfrage im Zehnjahresbereich zu einer rekordverdächtig geringen Rendite von nur noch 0,5 Prozent geführt.
Die risikoreicheren Rentenbereiche wie Unternehmens- oder Staatsanleihen aus den Schwellenländern hätten sich in einem ruhigen Handelsverlauf auf Indexebene jeweils leicht verbessert.
Am Devisenmarkt sei der US-Dollar nach einer kurzzeitigen Erholung wieder auf 1,19 US-Dollar je Euro zurückgefallen. An dieser Marke habe sich derzeit technisch etwas Widerstand aufgebaut. Die nächsten Marken würden bei einem Überschreiten aus charttechnischer Sicht bei 1,20 und dann bei 1,25 US-Dollar je Euro liegen. (Ausgabe vom 07.08.2020) (10.08.2020/alc/a/a)


