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Renten: Schwankungsreich, aber per Saldo wenig verändert
26.07.21 10:00
Union Investment
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Spiegelbildlich zu den Aktienbörsen verlief die Entwicklung an den Staatsanleihemärkten, so die Experten von Union Investment.
Ein großes Kaufinteresse im Rahmen der allgemeinen Risikoscheu habe die Renditen sicherer Staatsanleihen zum Wochenbeginn zunächst unter Druck gebracht. Am US-Markt sei die Zehnjahresrendite der richtungsweisenden US-Treasuries zwischenzeitlich bis auf 1,12 Prozent gefallen. Am Freitagmorgen hätten im Rahmen der Entspannung an den Märkten entsprechende Papiere aber bereits wieder mit 1,29 Prozent rentiert. Mit Blick auf die US-Zinskurve habe sich per saldo wenig getan. Im kurzen Laufzeitbereich habe die Verzinsung ein wenig nachgegeben, ansonsten seien die Renditen im Wochenvergleich unverändert geblieben.
Die deutsche Zinsstrukturkurve habe sich ab der Laufzeit von zwei Jahren an parallel um maximal vier Basispunkte nach unten verschoben. Die Zehnjahresrendite habe zuletzt bei minus 40 Basispunkten gelegen, der Wochentiefstand habe bei minus 44 Basispunkten gelegen. Die Peripherie sei weitgehend der Bewegung bei den Bundesanleihen gefolgt. Der Euro-Gesamtmarkt (iBoxx Euro Sovereigns-Index) habe bis Donnerstagabend leichte Zugewinne verbucht. Auch Euro-Unternehmensanleihen hätten freundlich tendiert, die Risikoprämien hätten sich vor dem Hintergrund geringer Neuemissionstätigkeiten weiter eingeengt und auf Gesamtmarktebene (ICE BofA Euro Corp.-Index) einen Jahrestiefstand erreicht.
Am Mittwoch sei die US-Notenbank FED zu ihrer Juli-Sitzung zusammengetreten. Gravierende Änderungen in der Geldpolitik seien trotz zuletzt hoher Inflationsdaten nicht zu erwarten, da die FED diese als vorübergehend ansehe. Die FED sei nach eigenen Aussagen noch einiges von ihren Zielen, die eine Straffung der Geldpolitik begründen könnten, entfernt. Allerdings könnten erste Gedankengänge bzw. Überlegungen zur Rückführung der Anleiheankäufe kommuniziert werden.
Darüber hinaus stünden zahlreiche Konjunkturdaten aus den USA zur Veröffentlichung an. So am Donnerstag das Bruttoinlandsprodukt zum zweiten Quartal. Am Freitag würden zudem mit dem PCE Core Deflator für Juni wieder wichtige Daten hinsichtlich der Inflationsentwicklung kommen. Hierauf schaue auch die US-Notenbank. Ebenfalls am Freitag würden die Konsumentenpreise im Euroraum für den Juli bekannt gegeben. (Ausgabe 23.07.2021) (26.07.2021/alc/a/a)
Ein großes Kaufinteresse im Rahmen der allgemeinen Risikoscheu habe die Renditen sicherer Staatsanleihen zum Wochenbeginn zunächst unter Druck gebracht. Am US-Markt sei die Zehnjahresrendite der richtungsweisenden US-Treasuries zwischenzeitlich bis auf 1,12 Prozent gefallen. Am Freitagmorgen hätten im Rahmen der Entspannung an den Märkten entsprechende Papiere aber bereits wieder mit 1,29 Prozent rentiert. Mit Blick auf die US-Zinskurve habe sich per saldo wenig getan. Im kurzen Laufzeitbereich habe die Verzinsung ein wenig nachgegeben, ansonsten seien die Renditen im Wochenvergleich unverändert geblieben.
Am Mittwoch sei die US-Notenbank FED zu ihrer Juli-Sitzung zusammengetreten. Gravierende Änderungen in der Geldpolitik seien trotz zuletzt hoher Inflationsdaten nicht zu erwarten, da die FED diese als vorübergehend ansehe. Die FED sei nach eigenen Aussagen noch einiges von ihren Zielen, die eine Straffung der Geldpolitik begründen könnten, entfernt. Allerdings könnten erste Gedankengänge bzw. Überlegungen zur Rückführung der Anleiheankäufe kommuniziert werden.
Darüber hinaus stünden zahlreiche Konjunkturdaten aus den USA zur Veröffentlichung an. So am Donnerstag das Bruttoinlandsprodukt zum zweiten Quartal. Am Freitag würden zudem mit dem PCE Core Deflator für Juni wieder wichtige Daten hinsichtlich der Inflationsentwicklung kommen. Hierauf schaue auch die US-Notenbank. Ebenfalls am Freitag würden die Konsumentenpreise im Euroraum für den Juli bekannt gegeben. (Ausgabe 23.07.2021) (26.07.2021/alc/a/a)


