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Renten: Renditen in den USA stark gestiegen
19.03.24 09:00
DekaBank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - In der vergangenen Woche sind die in den Geldmarkt-Futures eingepreisten Leitzinssenkungserwartungen an die EZB verringert worden, so die Analysten der DekaBank.
Für den Juni werde der Zinsschritt jetzt mit etwas geringerer Wahrscheinlichkeit erwartet, und bis zum Jahresende werde mit 90 BP ein ganzer Senkungsschritt weniger eingepreist als noch vor einer Woche. Dies sei einhergegangen mit starken Renditeanstiegen, und auch die deutliche Spread-Einengung italienischer Staatsanleihen im Vergleich zu Bunds sei damit gestoppt worden. Seit Jahresbeginn sei der Spread bei 10-jährigen Renditen um satte 45 BP auf 125 BP geschrumpft.
In den USA seien die Renditen ebenfalls stark gestiegen. Dort hätten unerwartet hohe Konsumenten- und Produzentenpreisanstiege die Marktteilnehmer aufgeschreckt. Die Zuversicht, dass die FED im Juni mit ihrer Leitzinswende beginnen werde, habe daraufhin einen Dämpfer bekommen. (Ausgabe vom 18.03.2024) (19.03.2024/alc/a/a)
Für den Juni werde der Zinsschritt jetzt mit etwas geringerer Wahrscheinlichkeit erwartet, und bis zum Jahresende werde mit 90 BP ein ganzer Senkungsschritt weniger eingepreist als noch vor einer Woche. Dies sei einhergegangen mit starken Renditeanstiegen, und auch die deutliche Spread-Einengung italienischer Staatsanleihen im Vergleich zu Bunds sei damit gestoppt worden. Seit Jahresbeginn sei der Spread bei 10-jährigen Renditen um satte 45 BP auf 125 BP geschrumpft.
In den USA seien die Renditen ebenfalls stark gestiegen. Dort hätten unerwartet hohe Konsumenten- und Produzentenpreisanstiege die Marktteilnehmer aufgeschreckt. Die Zuversicht, dass die FED im Juni mit ihrer Leitzinswende beginnen werde, habe daraufhin einen Dämpfer bekommen. (Ausgabe vom 18.03.2024) (19.03.2024/alc/a/a)


