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Renten: Peripherie weiter gesucht
30.11.20 09:31
Union Investment
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Ungeachtet der bislang ungelösten EU-Haushaltsprobleme, Ungarn und Polen halten weiterhin an ihrem Veto fest, und der damit verbundenen Verzögerung bei den Auszahlungen des EU-Wiederaufbaufonds tendierten die Peripherie-Staatsanleihemärkte weiter freundlich, so die Experten von Union Investment.
Im abwärts gerichteten Renditetrend sei die Verzinsung portugiesischer Zehnjahrespapiere in der Berichtswoche auf null Prozent gefallen. Auch in Spanien, Italien und Griechenland seien weiter rückläufige Renditen zu beobachten gewesen. Der Renditeaufschlag italienischer und portugiesischer Zehnjahrespapiere gegenüber laufzeitgleichen Bundesanleihen sei dabei auf neue Tiefstände gefallen.
An den Kernmärkten habe sich vergleichsweise wenig getan, die deutsche Zinskurve habe per Freitag im Wochenvergleich nahezu unverändert gelegen. Am US-Staatsanleihemarkt sei eine leichte Versteilerung der Kurve zu beobachten gewesen, die im Wesentlichen von Renditesteigerungen im langfristigen Laufzeitbereich (30 Jahre plus sechs Basispunkte) geprägt gewesen sei.
Der mit einem Risikoaufschlag (Spread) versehene Markt für Euro-Unternehmensanleihen habe weiter freundlich tendiert, der Spread habe sich auf Gesamtmarktebene (ICE BofA Euro Corp.-Bonds) weiter eingeengt. Zahlreiche Neuemissionen hätten kaum noch eine Prämie geboten, aber weiter problemlos platziert werden können. In den Schwellenländern hätten die in Euro oder US-Dollar notierten Anleihen mit Blick auf die Spreads auf dem Jahrestiefstand bei 375 Basispunkten weiter stabil seitwärts tendiert. (Ausgabe vom 27.11.2020) (30.11.2020/alc/a/a)
Im abwärts gerichteten Renditetrend sei die Verzinsung portugiesischer Zehnjahrespapiere in der Berichtswoche auf null Prozent gefallen. Auch in Spanien, Italien und Griechenland seien weiter rückläufige Renditen zu beobachten gewesen. Der Renditeaufschlag italienischer und portugiesischer Zehnjahrespapiere gegenüber laufzeitgleichen Bundesanleihen sei dabei auf neue Tiefstände gefallen.
An den Kernmärkten habe sich vergleichsweise wenig getan, die deutsche Zinskurve habe per Freitag im Wochenvergleich nahezu unverändert gelegen. Am US-Staatsanleihemarkt sei eine leichte Versteilerung der Kurve zu beobachten gewesen, die im Wesentlichen von Renditesteigerungen im langfristigen Laufzeitbereich (30 Jahre plus sechs Basispunkte) geprägt gewesen sei.
Der mit einem Risikoaufschlag (Spread) versehene Markt für Euro-Unternehmensanleihen habe weiter freundlich tendiert, der Spread habe sich auf Gesamtmarktebene (ICE BofA Euro Corp.-Bonds) weiter eingeengt. Zahlreiche Neuemissionen hätten kaum noch eine Prämie geboten, aber weiter problemlos platziert werden können. In den Schwellenländern hätten die in Euro oder US-Dollar notierten Anleihen mit Blick auf die Spreads auf dem Jahrestiefstand bei 375 Basispunkten weiter stabil seitwärts tendiert. (Ausgabe vom 27.11.2020) (30.11.2020/alc/a/a)


