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Renten: Neuemissionswelle zum Jahresauftakt
13.01.20 12:47
Union Investment
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Nach dem durch den Iran-Konflikt zu Jahresbeginn bedingten scharfen Renditerückgang stieg die Verzinsung an den Staatsanleihemärkten im Verlauf der Berichtswoche wieder an, so die Experten von Union Investment.
In den USA und in Deutschland hätten sich die Zehnjahresrenditen jeweils um einige Basispunkte erhöht. Letztlich habe der Euro-Staatsanleihemarkt per Donnerstagabend (iBoxx - Sovereign) gegenüber dem Vorwochenschluss um 0,4 Prozent nachgegeben.
Im Blickpunkt habe aber der Primärmarkt gestanden. Traditionell würden zu Jahresbeginn viele Neuemission platziert. Dies sei auch in der ersten Handelswoche der Fall gewesen, dabei seien Rekorde aufgestellt worden. Am Mittwoch seien mit neuen Euro-Staats- und Unternehmensanleihen im Gegenwert von mehr als 32 Milliarden Euro so viele Neuemissionen wie noch nie an einem Tag an den Markt gekommen.
Die für Montag bis einschließlich Donnerstagabend publizierten Berechnungen für das emittierte Gesamtvolumen würden je nach Einbeziehung der Anleiheklassen zwischen 76 und 88 Milliarden Euro schwanken. Auf jeden Fall seien damit die Bestmarken aus dem vergangenen Jahr deutlich übertroffen worden. Der Anlagebedarf sei hoch, trotz des umfangreichen Volumens hätten alle neuen Papiere problemlos am Markt platziert werden können. Dies vor dem Hintergrund der unsicheren politischen Lage. (Ausgabe vom 10.01.2020) (13.01.2020/alc/a/a)
In den USA und in Deutschland hätten sich die Zehnjahresrenditen jeweils um einige Basispunkte erhöht. Letztlich habe der Euro-Staatsanleihemarkt per Donnerstagabend (iBoxx - Sovereign) gegenüber dem Vorwochenschluss um 0,4 Prozent nachgegeben.
Im Blickpunkt habe aber der Primärmarkt gestanden. Traditionell würden zu Jahresbeginn viele Neuemission platziert. Dies sei auch in der ersten Handelswoche der Fall gewesen, dabei seien Rekorde aufgestellt worden. Am Mittwoch seien mit neuen Euro-Staats- und Unternehmensanleihen im Gegenwert von mehr als 32 Milliarden Euro so viele Neuemissionen wie noch nie an einem Tag an den Markt gekommen.
Die für Montag bis einschließlich Donnerstagabend publizierten Berechnungen für das emittierte Gesamtvolumen würden je nach Einbeziehung der Anleiheklassen zwischen 76 und 88 Milliarden Euro schwanken. Auf jeden Fall seien damit die Bestmarken aus dem vergangenen Jahr deutlich übertroffen worden. Der Anlagebedarf sei hoch, trotz des umfangreichen Volumens hätten alle neuen Papiere problemlos am Markt platziert werden können. Dies vor dem Hintergrund der unsicheren politischen Lage. (Ausgabe vom 10.01.2020) (13.01.2020/alc/a/a)


