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Renten: Lage in den Schwellenländern nicht dramatisieren
31.08.15 15:55
Vontobel Asset Management
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - In ihrer jüngsten Markteinschätzung plädieren die Anleihe-Experten von Vontobel Asset Management für eine differenzierte Betrachtung der Lage in den Schwellenländern.
So sei zwar immer wieder die Rede von Kapitalabflüssen aus den Emerging Markets, um welche es sich dabei genau handele, bleibe jedoch unklar. Da der Yuan mittlerweile keine kontinuierlich aufwertende Währung mehr sei, hätten viele Investoren ihre Carry Trades eingestellt. Dies habe natürlich zu Abflüssen geführt, die jedoch nicht mit der Flucht des Fast Money im Jahr 2008 zu vergleichen seien. Richtig sei zwar auch, dass der Shanghai-Composite-Index vom Hoch aus gerechnet bereits ein Drittel seines Werts verloren habe, auf Sicht der vergangenen zwölf Monate stehe jedoch immer noch ein Plus von rund 40% zu Buche.
Mit Blick auf den Einbruch der Rohstoffpreise würden die Anleihe-Experten anmerken, dass dieser Rückgang das Wachstum in einigen Schwellenländern bremse, andere jedoch davon profitiert hätten. Das Ausfallrisiko habe zwar für Länder wie Venezuela und die Ukraine beachtlich zugenommen, jedoch bedeute dies keine riesige Ansteckungsgefahr für den Markt insgesamt. Viele Investoren seien mittlerweile defensiv positioniert und nach zwei Jahren allmählicher Abflüsse habe es den Anschein, dass nur noch wenig Fast Money in den Publikumsfonds sei. (31.08.2015/alc/a/a)
So sei zwar immer wieder die Rede von Kapitalabflüssen aus den Emerging Markets, um welche es sich dabei genau handele, bleibe jedoch unklar. Da der Yuan mittlerweile keine kontinuierlich aufwertende Währung mehr sei, hätten viele Investoren ihre Carry Trades eingestellt. Dies habe natürlich zu Abflüssen geführt, die jedoch nicht mit der Flucht des Fast Money im Jahr 2008 zu vergleichen seien. Richtig sei zwar auch, dass der Shanghai-Composite-Index vom Hoch aus gerechnet bereits ein Drittel seines Werts verloren habe, auf Sicht der vergangenen zwölf Monate stehe jedoch immer noch ein Plus von rund 40% zu Buche.
Mit Blick auf den Einbruch der Rohstoffpreise würden die Anleihe-Experten anmerken, dass dieser Rückgang das Wachstum in einigen Schwellenländern bremse, andere jedoch davon profitiert hätten. Das Ausfallrisiko habe zwar für Länder wie Venezuela und die Ukraine beachtlich zugenommen, jedoch bedeute dies keine riesige Ansteckungsgefahr für den Markt insgesamt. Viele Investoren seien mittlerweile defensiv positioniert und nach zwei Jahren allmählicher Abflüsse habe es den Anschein, dass nur noch wenig Fast Money in den Publikumsfonds sei. (31.08.2015/alc/a/a)


