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Renten: Kursverluste bei den Staatsanleihen
21.12.20 08:45
Union Investment
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Sichere Staatsanleihen erlitten in der Berichtswoche angesichts der risikofreundlichen Stimmung Kursverluste, so die Experten von Union Investment.
Am US-Staatsanleihemarkt sei über die langen Laufzeiten eine leicht steilere Zinskurve zu beobachten gewesen. Der Renditeanstieg am langen Ende der Zinskurve habe bis zu sechs Basispunkte betragen. Ein ähnliches Bild habe der Markt für deutsche Bundesanleihen geboten, dort hätten sich die Renditen um acht (10 Jahre Laufzeit) beziehungsweise zehn Basispunkte (30 Jahre Laufzeit) erhöht. Wenig Effekt habe die Ankündigung des Bundes gehabt, seine Anleihefinanzierung im kommenden Jahr auf einen neuen Rekordwert von etwas über 240 Milliarden Euro zu steigern. Die Finanzagentur werde damit das Emissionsvolumen gegenüber dem Vorjahr um schätzungsweise circa 16 Milliarden Euro erhöhen.
Der Renditeanstieg habe aber auch die Peripheriemärkte umfasst. Dort sei die Verzinsung im Zehnjahresbereich um bis zu zehn Basispunkte (Griechenland) angestiegen. Der Spread italienischer Staatspapiere gegenüber deutschen Bundesanleihen im Zehnjahresbereich sei zuvor mit 110 Basispunkten auf ein neues Tief gefallen. Insgesamt hätten in der Berichtswoche leichte Verluste den Euro-Staatsanleihemarkt geprägt. Für das Gesamtjahr (iBoxx Euro Sovereigns-Index) ergebe sich per Stand 17. Dezember aber ein Plus von rund fünf Prozent. Der US-Staatsanleihemarkt (JP Morgan GBI US) sei seit Jahresbeginn um 8,2 Prozent angestiegen. (Ausgabe vom 18.12.2020) (21.12.2020/alc/a/a)
Am US-Staatsanleihemarkt sei über die langen Laufzeiten eine leicht steilere Zinskurve zu beobachten gewesen. Der Renditeanstieg am langen Ende der Zinskurve habe bis zu sechs Basispunkte betragen. Ein ähnliches Bild habe der Markt für deutsche Bundesanleihen geboten, dort hätten sich die Renditen um acht (10 Jahre Laufzeit) beziehungsweise zehn Basispunkte (30 Jahre Laufzeit) erhöht. Wenig Effekt habe die Ankündigung des Bundes gehabt, seine Anleihefinanzierung im kommenden Jahr auf einen neuen Rekordwert von etwas über 240 Milliarden Euro zu steigern. Die Finanzagentur werde damit das Emissionsvolumen gegenüber dem Vorjahr um schätzungsweise circa 16 Milliarden Euro erhöhen.
Der Renditeanstieg habe aber auch die Peripheriemärkte umfasst. Dort sei die Verzinsung im Zehnjahresbereich um bis zu zehn Basispunkte (Griechenland) angestiegen. Der Spread italienischer Staatspapiere gegenüber deutschen Bundesanleihen im Zehnjahresbereich sei zuvor mit 110 Basispunkten auf ein neues Tief gefallen. Insgesamt hätten in der Berichtswoche leichte Verluste den Euro-Staatsanleihemarkt geprägt. Für das Gesamtjahr (iBoxx Euro Sovereigns-Index) ergebe sich per Stand 17. Dezember aber ein Plus von rund fünf Prozent. Der US-Staatsanleihemarkt (JP Morgan GBI US) sei seit Jahresbeginn um 8,2 Prozent angestiegen. (Ausgabe vom 18.12.2020) (21.12.2020/alc/a/a)


