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Renditevorteil der USA gegenüber der Eurozone wird größer
05.02.25 09:30
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Kurse deutscher Staatsanleihen sind in der letzten Zeit gestiegen, wozu neben der Flucht in Qualität durch Trumps Zollankündigung auch die unerwartet schwache Preisentwicklung im Januar beigetragen haben dürfte, so die Analysten der Helaba.
Entsprechend seien die Renditen zurückgekommen, wobei die Bundkurve steiler geworden sei. Die Renditedifferenz zwischen 10-und 2-jährigen Bundesanleihen habe bei 35 Bp. das höchste Niveau seit Oktober 2022 erreicht.
Dem richtungsweisenden Bund-Future sei es gelungen, sich oberhalb der 21-Tage-Linie (131,78) und der 132er-Marke festzusetzen. Auch das 38,2%-Retracement der dynamischen Abwärtsbewegung von Anfang Dezember bis Mitte Januar bei 132,92 habe überwunden werden können. Daher würden sich Hoffnungen auf eine Trendwende mehren. Die nächsten Hürden würden sich bei 133,55 in Form der 55-Tage-Linie und bei 133,86 zeigen. Erste Unterstützungen seien erst um 132,00 zu finden.
Die Aussicht darauf, dass die EZB die Leitzinsen weiter senke, während die FED zögere, habe zu einem größer werdenden Renditevorteil der USA gegenüber der Eurozone beigetragen. Dies laste tendenziell auf dem Euro, ebenso wie Unsicherheiten im Zusammenhang mit Trumps Zollpolitik. Zwar habe sich der Euro gegenüber dem US-Dollar zuletzt wieder erholt, er notiere aber weiterhin unterhalb wichtiger Widerstände. Zu nennen seien der 55-Tage-Durchschnitt bei 1,0418 und folgend das letzte Impulshoch bei 1,0532. (05.02.2025/alc/a/a)
Entsprechend seien die Renditen zurückgekommen, wobei die Bundkurve steiler geworden sei. Die Renditedifferenz zwischen 10-und 2-jährigen Bundesanleihen habe bei 35 Bp. das höchste Niveau seit Oktober 2022 erreicht.
Dem richtungsweisenden Bund-Future sei es gelungen, sich oberhalb der 21-Tage-Linie (131,78) und der 132er-Marke festzusetzen. Auch das 38,2%-Retracement der dynamischen Abwärtsbewegung von Anfang Dezember bis Mitte Januar bei 132,92 habe überwunden werden können. Daher würden sich Hoffnungen auf eine Trendwende mehren. Die nächsten Hürden würden sich bei 133,55 in Form der 55-Tage-Linie und bei 133,86 zeigen. Erste Unterstützungen seien erst um 132,00 zu finden.
Die Aussicht darauf, dass die EZB die Leitzinsen weiter senke, während die FED zögere, habe zu einem größer werdenden Renditevorteil der USA gegenüber der Eurozone beigetragen. Dies laste tendenziell auf dem Euro, ebenso wie Unsicherheiten im Zusammenhang mit Trumps Zollpolitik. Zwar habe sich der Euro gegenüber dem US-Dollar zuletzt wieder erholt, er notiere aber weiterhin unterhalb wichtiger Widerstände. Zu nennen seien der 55-Tage-Durchschnitt bei 1,0418 und folgend das letzte Impulshoch bei 1,0532. (05.02.2025/alc/a/a)


