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Renditen von US-Staatsanleihen gefallen - Warten auf die FED
06.03.20 12:45
Legal & General IM
London (www.anleihencheck.de) - Seit 1990 sind die Renditen der zehnjährigen US-Staatsanleihen nur 14 Mal um mehr als 20 Basispunkte an einem einzigen Tag gefallen, wobei die große Mehrheit davon während der Finanzkrise 2008/09 stattfand, so Chris Jeffery, Leiter Zinsen und Inflation bei Legal & General Investment Management.
Der jüngste Rückgang sei mit einer Abflachung der Zinskurve verbunden gewesen, im Gegensatz zur Dynamik der letzten Woche, als die kurzlaufenden Papiere den Ton angegeben hätten.
Heute würden sich die Märkte auf die erhöhte Wahrscheinlichkeit konzentrieren, dass die FED die kurzfristigen Zinsen wieder auf Null senke und die quantitative Lockerung erneut in Gang setze. Da die Zahl der Coronaviren-Fälle jeden Tag weiter in die Höhe schieße, müsse ein Investor sehr mutig sein, sich dem Trend entgegenzustemmen. Die erwartete Volatilität für den größten Teil der Laufzeitstrukturen verringere sich aktuell trotz des starken Intra-Day-Handels. Der Markt erwarte eindeutig, dass die Zinssatzuntergrenzen bald die Handlungsmöglichkeiten der FED einschränken würden. (06.03.2020/alc/a/a)
Der jüngste Rückgang sei mit einer Abflachung der Zinskurve verbunden gewesen, im Gegensatz zur Dynamik der letzten Woche, als die kurzlaufenden Papiere den Ton angegeben hätten.
Heute würden sich die Märkte auf die erhöhte Wahrscheinlichkeit konzentrieren, dass die FED die kurzfristigen Zinsen wieder auf Null senke und die quantitative Lockerung erneut in Gang setze. Da die Zahl der Coronaviren-Fälle jeden Tag weiter in die Höhe schieße, müsse ein Investor sehr mutig sein, sich dem Trend entgegenzustemmen. Die erwartete Volatilität für den größten Teil der Laufzeitstrukturen verringere sich aktuell trotz des starken Intra-Day-Handels. Der Markt erwarte eindeutig, dass die Zinssatzuntergrenzen bald die Handlungsmöglichkeiten der FED einschränken würden. (06.03.2020/alc/a/a)


