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Rendite auf dem Tisch: Multisektor-Anlagen 2025
02.01.25 11:00
Janus Henderson Investors
London (www.anleihencheck.de) - Im kommenden Jahr sollten Anleger von zwei Faktoren profitieren, die für Fixed-Income-Erträge entscheidend sind: Die starke US-Wirtschaft und der Beginn des Zinssenkungszyklus der FED, so Portfoliomanager John Lloyd von Janus Henderson Investors in seinem Jahresausblick.
"Anleger können den Rückenwind durch einen Multisektor-Ansatz besser nutzen als das durch Geldmärkte oder statischen Benchmark-Indices möglich ist", so Lloyd. Er nenne dafür folgende drei Gründe:
1. Multisektorale Portfolios könnten Exposure gegenüber einer größeren Auswahl an Fixed-Income-Sektoren bieten.
Der Bloomberg U.S. Aggregate Bond-Index (U.S. Agg) sei überwiegend in US-Treasuries, Agency Mortgage Backed Securities (MBS) und Investment-Grade-Unternehmensanleihen (IG) gewichtet. Im Gegensatz dazu könnten typische Multisektor-Portfolios ein breites Exposure in unterschiedlichen Fixed-Income-Sektoren bieten, was eine bessere Diversifizierung der Risiken, Schuldner und Renditequellen ermögliche.
Vor allem aber lasse sich mit einem sektorübergreifenden Ansatz versuchen, attraktive Chancen zu nutzen, die in der Regel nicht über Benchmark-Indices zugänglich seien. Dazu würden Collateralized Loan Obligations (CLOs) gehören, die in den letzten zehn Jahren nach High-Yield-Unternehmensanleihen die beste Performance auf dem Rentenmarkt erzielt hätten.
2. Multisektor-Fonds könnten eine bessere Mischung aus Zins- und Credit-Spread-Risiko bieten
US-Treasuries und Agency-MBS würden etwa 70% des US-Agg ausmachen. Sowohl Treasuries als auch MBS seien von der US-Regierung besichert, böten keinen Credit-Spread-Ertrag und seien eher längerfristige Anlagen. US-Aggregate-ähnliche Portfolios seien daher in hohem Maße dem Zinsrisiko ausgesetzt, während das Credit-Spread-Risiko gering sei.
Vermögensverwalter von sektorübergreifenden Portfolios könnten ein Gleichgewicht zwischen Zins- und Credit-Spread-Risiko anstreben. Das führe zu einer weniger eindimensionalen Renditequelle für ein Portfolio. Dieses Gleichgewicht könne auch dazu beitragen, die risikobereinigten Erträge zu verbessern, da Zinsen und Spreads in der Vergangenheit negativ korreliert gewesen seien, wenn die Inflation unter 3% gelegen habe (Eine negative Korrelation könne die Gesamtvolatilität verringern, da ein Anstieg der Zinssätze durch eine Verengung der Credit Spreads verhindert werde - und umgekehrt).
3. Multisektorale Fonds hätten in der Vergangenheit langfristig bessere Erträge erzielt
Der Multisektor-Bereich habe in den letzten zehn Jahren auf Jahresbasis fast doppelt so hohe Erträge wie der U.S. Agg und Cash erzielt, wobei die Volatilität nur geringfügig höher gewesen sei als die des U.S. Agg.
"Unserer Ansicht nach spricht die Outperformance für die Vorteile diversifizierter Einkommensströme und eines besseren Gleichgewichts zwischen Credit-Spread- und Zinsrisiko", erkläre John Lloyd.
Da viele der Fonds in dieser Kategorie aktiv verwaltet würden, gebe es eine große Streuung innerhalb der Vergleichsgruppe. Während einige Manager hinter dem Durchschnitt zurückgeblieben seien, hätten andere durchweg besser abgeschnitten als der Durchschnitt. Deshalb dürfte es für Anleger wichtig sein, eine angemessene Due-Diligence-Prüfung durchzuführen, wenn sie einen Manager im Multisektor-Bereich beauftragen würden, da die Ergebnisse stark von der Selektion des Managers beeinflusst werden könnten.
"Im aktuellen Spread-Umfeld dürfte es für Anleger entscheidend sein, die Erträge pro Risikoeinheit zu maximieren. Der Multisektor-Bereich bietet attraktive Renditen im mittleren bis hohen einstelligen Bereich - ein solider Aufschlag gegenüber den rund 4,5%, die entweder in Cash oder im US-Aggregat verfügbar sind", sei Lloyd überzeugt.
Darüber hinaus glaube das Investmentteam von Janus Henderson Investors, dass die Allokation in Sektoren, die zu günstigeren relativen Bewertungen gehandelt würden - wie z. B. Darlehen gegenüber High Yield oder CLOs und Asset-Backed Securities gegenüber Unternehmen -, im Jahr 2025 entscheidend sein werde. Ein sektorübergreifender Ansatz könnte Anlegern helfen, einen besseren Zugang zu den zahlreichen Möglichkeiten zu erhalten, die sich an den Rentenmärkten böten, um keine Rendite zu verschenken. (02.01.2025/alc/a/a)
"Anleger können den Rückenwind durch einen Multisektor-Ansatz besser nutzen als das durch Geldmärkte oder statischen Benchmark-Indices möglich ist", so Lloyd. Er nenne dafür folgende drei Gründe:
1. Multisektorale Portfolios könnten Exposure gegenüber einer größeren Auswahl an Fixed-Income-Sektoren bieten.
Der Bloomberg U.S. Aggregate Bond-Index (U.S. Agg) sei überwiegend in US-Treasuries, Agency Mortgage Backed Securities (MBS) und Investment-Grade-Unternehmensanleihen (IG) gewichtet. Im Gegensatz dazu könnten typische Multisektor-Portfolios ein breites Exposure in unterschiedlichen Fixed-Income-Sektoren bieten, was eine bessere Diversifizierung der Risiken, Schuldner und Renditequellen ermögliche.
Vor allem aber lasse sich mit einem sektorübergreifenden Ansatz versuchen, attraktive Chancen zu nutzen, die in der Regel nicht über Benchmark-Indices zugänglich seien. Dazu würden Collateralized Loan Obligations (CLOs) gehören, die in den letzten zehn Jahren nach High-Yield-Unternehmensanleihen die beste Performance auf dem Rentenmarkt erzielt hätten.
2. Multisektor-Fonds könnten eine bessere Mischung aus Zins- und Credit-Spread-Risiko bieten
Vermögensverwalter von sektorübergreifenden Portfolios könnten ein Gleichgewicht zwischen Zins- und Credit-Spread-Risiko anstreben. Das führe zu einer weniger eindimensionalen Renditequelle für ein Portfolio. Dieses Gleichgewicht könne auch dazu beitragen, die risikobereinigten Erträge zu verbessern, da Zinsen und Spreads in der Vergangenheit negativ korreliert gewesen seien, wenn die Inflation unter 3% gelegen habe (Eine negative Korrelation könne die Gesamtvolatilität verringern, da ein Anstieg der Zinssätze durch eine Verengung der Credit Spreads verhindert werde - und umgekehrt).
3. Multisektorale Fonds hätten in der Vergangenheit langfristig bessere Erträge erzielt
Der Multisektor-Bereich habe in den letzten zehn Jahren auf Jahresbasis fast doppelt so hohe Erträge wie der U.S. Agg und Cash erzielt, wobei die Volatilität nur geringfügig höher gewesen sei als die des U.S. Agg.
"Unserer Ansicht nach spricht die Outperformance für die Vorteile diversifizierter Einkommensströme und eines besseren Gleichgewichts zwischen Credit-Spread- und Zinsrisiko", erkläre John Lloyd.
Da viele der Fonds in dieser Kategorie aktiv verwaltet würden, gebe es eine große Streuung innerhalb der Vergleichsgruppe. Während einige Manager hinter dem Durchschnitt zurückgeblieben seien, hätten andere durchweg besser abgeschnitten als der Durchschnitt. Deshalb dürfte es für Anleger wichtig sein, eine angemessene Due-Diligence-Prüfung durchzuführen, wenn sie einen Manager im Multisektor-Bereich beauftragen würden, da die Ergebnisse stark von der Selektion des Managers beeinflusst werden könnten.
"Im aktuellen Spread-Umfeld dürfte es für Anleger entscheidend sein, die Erträge pro Risikoeinheit zu maximieren. Der Multisektor-Bereich bietet attraktive Renditen im mittleren bis hohen einstelligen Bereich - ein solider Aufschlag gegenüber den rund 4,5%, die entweder in Cash oder im US-Aggregat verfügbar sind", sei Lloyd überzeugt.
Darüber hinaus glaube das Investmentteam von Janus Henderson Investors, dass die Allokation in Sektoren, die zu günstigeren relativen Bewertungen gehandelt würden - wie z. B. Darlehen gegenüber High Yield oder CLOs und Asset-Backed Securities gegenüber Unternehmen -, im Jahr 2025 entscheidend sein werde. Ein sektorübergreifender Ansatz könnte Anlegern helfen, einen besseren Zugang zu den zahlreichen Möglichkeiten zu erhalten, die sich an den Rentenmärkten böten, um keine Rendite zu verschenken. (02.01.2025/alc/a/a)


