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Referendum in Italien: Nun wird die EZB im Mittelpunkt stehen
06.12.16 12:15
Edmond de Rothschild Asset Management
Paris (www.anleihencheck.de) - Am Sonntag haben Italiens Bürger per Referendum die von Premierminister Matteo Renzi geplante Verfassungsreform eindeutig abgelehnt, so Eliezer Ben Zimra, Fondsmanager des Edmond de Rothschild Fund Bond Allocation (ISIN FR0010156596/ WKN A1JCZY).
Die hohe Anzahl der "Nein"-Stimmen habe für Unsicherheiten auf den Märkten gesorgt. Diese Reaktion an den Finanzmärkten sei aber moderat geblieben, da das mögliche "Nein"-Votum weitestgehend vorauszusehen gewesen sei.
Nach dem Wahlergebnis sei das Verhältnis zwischen italienischen und deutschen Staatsanleihen leichten Schwankungen ausgesetzt gewesen - die Differenz habe sich nur um zehn Basispunkte ausgeweitet. "Das Risiko begrenzt sich noch auf Italien und ist noch weit davon entfernt, systemisch zu sein", erkläre Ben Zimra. "Und das Szenario eines Austritts Italiens aus der Eurozone wurde ausgeschlossen: Wir sehen keine Ansteckungszeichen, auch nicht in Spanien", so der Anleiheexperte weiter.
Nach dem Referendum in Italien liege der Fokus nun auf der am Donnerstag stattfindenden Ratssitzung der Europäischen Zentralbank. Für den Edmond de Rothschild Asset Management-Spezialisten werde die Notenbank ihre Rolle als "Wachhund" sehr ernst nehmen und agieren, um die finanzielle Stabilität in Europa zu garantieren. "Dies bedeutet wahrscheinlich eine Erweiterung des schon stattfindenden Ankaufprogramms bis September 2017." Es sei tatsächlich noch zu früh, die seit mehreren Monaten andauernde akkommodierende Geldpolitik zu stoppen. Ben Zimra weiter: "Die Zentralbanken sind immer noch nicht zufrieden mit den aktuellen Inflationsraten und den inflationären Erwartungen. Eine Expansion der quantitativen Lockerung sollte Finanzwerte unterstützen." (06.12.2016/alc/a/a)
Die hohe Anzahl der "Nein"-Stimmen habe für Unsicherheiten auf den Märkten gesorgt. Diese Reaktion an den Finanzmärkten sei aber moderat geblieben, da das mögliche "Nein"-Votum weitestgehend vorauszusehen gewesen sei.
Nach dem Wahlergebnis sei das Verhältnis zwischen italienischen und deutschen Staatsanleihen leichten Schwankungen ausgesetzt gewesen - die Differenz habe sich nur um zehn Basispunkte ausgeweitet. "Das Risiko begrenzt sich noch auf Italien und ist noch weit davon entfernt, systemisch zu sein", erkläre Ben Zimra. "Und das Szenario eines Austritts Italiens aus der Eurozone wurde ausgeschlossen: Wir sehen keine Ansteckungszeichen, auch nicht in Spanien", so der Anleiheexperte weiter.
Nach dem Referendum in Italien liege der Fokus nun auf der am Donnerstag stattfindenden Ratssitzung der Europäischen Zentralbank. Für den Edmond de Rothschild Asset Management-Spezialisten werde die Notenbank ihre Rolle als "Wachhund" sehr ernst nehmen und agieren, um die finanzielle Stabilität in Europa zu garantieren. "Dies bedeutet wahrscheinlich eine Erweiterung des schon stattfindenden Ankaufprogramms bis September 2017." Es sei tatsächlich noch zu früh, die seit mehreren Monaten andauernde akkommodierende Geldpolitik zu stoppen. Ben Zimra weiter: "Die Zentralbanken sind immer noch nicht zufrieden mit den aktuellen Inflationsraten und den inflationären Erwartungen. Eine Expansion der quantitativen Lockerung sollte Finanzwerte unterstützen." (06.12.2016/alc/a/a)


