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Norges Bank macht Kurse
03.10.23 09:07
BNP Paribas
Paris (www.anleihencheck.de) - Schlechte Nachrichten für Norwegen-Urlauber: Nach einem Verlust von mehr als 14 Prozent zwischen Januar und Ende Mai hat die Norwegische Krone gegenüber dem Euro knapp 6 Prozent zugelegt, so die Experten der BNP Paribas in einer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly".
Als Gründe für die Talfahrt auf das Allzeittief von 12 Kronen je Euro würden Beobachter neben den bis dahin niedrigen Öl- und Gaspreisen vor allem die höheren Zinsen jenseits der norwegischen Grenzen nennen. Mit Blick auf die weitere Entwicklung könnte nun der anhaltend restriktive geldpolitische Kurs der norwegischen Notenbank aber dazu beitragen, dass die zuletzt schon wieder stärker gewordene Krone weiteren Boden gegenüber der Gemeinschaftswährung gutmache.
Schon im September 2021 habe die Norges Bank als erste größere Notenbank nach der Corona-Pandemie ihren Leitzins angehoben. Mitte vergangener Woche habe sie den Leitzins um weitere 0,25 Prozentpunkte auf 4,25 Prozent angehoben. Nach der nunmehr 13. Zinserhöhung in Folge liege der Satz auf dem höchsten Niveau seit der Weltfinanzkrise 2008.
Als wäre dies nicht genug, habe Notenbank-Gouverneurin Ida Wolden Bache angekündigt, die Zinsen weiter anzuheben - vermutlich bereits im Dezember. Da die Europäische Zentralbank hingegen signalisiert habe, wohl nicht mehr an der Zinsschraube zu drehen, enge sich die Zinsdifferenz zugunsten der Krone ein - und liefere einen entscheidenden Grund, warum sie ihren Abwärtstrend beendet haben könnte. (Ausgabe vom 29.09.2023) (03.10.2023/alc/a/a)
Als Gründe für die Talfahrt auf das Allzeittief von 12 Kronen je Euro würden Beobachter neben den bis dahin niedrigen Öl- und Gaspreisen vor allem die höheren Zinsen jenseits der norwegischen Grenzen nennen. Mit Blick auf die weitere Entwicklung könnte nun der anhaltend restriktive geldpolitische Kurs der norwegischen Notenbank aber dazu beitragen, dass die zuletzt schon wieder stärker gewordene Krone weiteren Boden gegenüber der Gemeinschaftswährung gutmache.
Schon im September 2021 habe die Norges Bank als erste größere Notenbank nach der Corona-Pandemie ihren Leitzins angehoben. Mitte vergangener Woche habe sie den Leitzins um weitere 0,25 Prozentpunkte auf 4,25 Prozent angehoben. Nach der nunmehr 13. Zinserhöhung in Folge liege der Satz auf dem höchsten Niveau seit der Weltfinanzkrise 2008.
Als wäre dies nicht genug, habe Notenbank-Gouverneurin Ida Wolden Bache angekündigt, die Zinsen weiter anzuheben - vermutlich bereits im Dezember. Da die Europäische Zentralbank hingegen signalisiert habe, wohl nicht mehr an der Zinsschraube zu drehen, enge sich die Zinsdifferenz zugunsten der Krone ein - und liefere einen entscheidenden Grund, warum sie ihren Abwärtstrend beendet haben könnte. (Ausgabe vom 29.09.2023) (03.10.2023/alc/a/a)


