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Norges Bank bleibt restriktiv
27.05.25 10:00
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Norwegens Festlands-BIP erholte sich im ersten Quartal mit einem Zuwachs von 1,0 Prozent besser als erwartet von der Wachstumsdelle des Vorquartals (minus 0,4 Prozent zum Vorquartal), so die Analysten von Postbank Research.
Allerdings signalisiere der PMI des verarbeitenden Gewerbes im April mit einem Rückgang von 50,1 auf 46,1 Punkte überraschend eine Schrumpfung des Sektors.
Die Aussetzung der "reziproken" US-Zölle – zunächst bis Anfang Juli – sowie hoffnungsvolle Verhandlungsergebnisse zwischen den USA und Großbritannien beziehungsweise China hätten in den letzten Wochen auch der Krone deutlichen Rückenwind beschert.
Unterstützend wirke, dass die Norges Bank im Mai den Leitzins bei 4,5 Prozent belassen habe. Eine restriktive Geldpolitik sei weiterhin erforderlich, um die Inflation nachhaltig auf das Zwei-Prozent-Ziel zu senken.
Mit 2,5 bzw. 3,0 Prozent habe sich der Rückgang der Gesamt- und der Kerninflation im April fortgesetzt, aber die absoluten Niveaus gäben Anlass genug, die Zinszügel nicht zu früh zu lockern.
Auch die Norges Bank sehe als Folge der US-Handelspolitik nun mehr Wolken am schwedischen Konjunkturhimmel aufziehen, als noch im März. Die seit langem in Aussicht gestellte Zinswende preisten die Märkte derzeit für die übernächste Sitzung am 18. September ein.
Bis Ende des dritten Quartals könnte sich die norwegische Krone zum Euro daher leicht in Richtung EUR/NOK 11,75 abschwächen. (Währungsbulletin Juni 2025) (27.05.2025/alc/a/a)
Allerdings signalisiere der PMI des verarbeitenden Gewerbes im April mit einem Rückgang von 50,1 auf 46,1 Punkte überraschend eine Schrumpfung des Sektors.
Die Aussetzung der "reziproken" US-Zölle – zunächst bis Anfang Juli – sowie hoffnungsvolle Verhandlungsergebnisse zwischen den USA und Großbritannien beziehungsweise China hätten in den letzten Wochen auch der Krone deutlichen Rückenwind beschert.
Mit 2,5 bzw. 3,0 Prozent habe sich der Rückgang der Gesamt- und der Kerninflation im April fortgesetzt, aber die absoluten Niveaus gäben Anlass genug, die Zinszügel nicht zu früh zu lockern.
Auch die Norges Bank sehe als Folge der US-Handelspolitik nun mehr Wolken am schwedischen Konjunkturhimmel aufziehen, als noch im März. Die seit langem in Aussicht gestellte Zinswende preisten die Märkte derzeit für die übernächste Sitzung am 18. September ein.
Bis Ende des dritten Quartals könnte sich die norwegische Krone zum Euro daher leicht in Richtung EUR/NOK 11,75 abschwächen. (Währungsbulletin Juni 2025) (27.05.2025/alc/a/a)


