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Markt für Schuldtitel: Wie wird es weitergehen?
06.04.23 11:30
XTB
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Der Markt für Schuldtitel befand sich in den letzten Monaten in Ungnade, was durch den fortschreitenden Zinserhöhungszyklus noch verstärkt wurde, so die Experten von XTB.
Dieser Zustand habe sich jedoch dank der Makrodaten, die auf eine Konjunkturabschwächung hindeuten würden, etwas gebessert. Die wirtschaftliche Ungewissheit in Verbindung mit den jüngsten systemischen Risiken habe Druck auf die 10-jährigen US-Renditen ausgeübt, die gestern auf ein Niveau gefallen seien, das seit September 2022 nicht mehr erreicht worden sei, und die Position der Anleihen auf dem Markt gestärkt.
Wie werde es weitergehen? Alles hänge von der Argumentation der Notenbanker ab, die entscheiden müssten, ob sie die anhaltende Inflation bekämpfen und die Zinsen erneut anheben wollten oder ob angesichts der sich abzeichnenden schwachen makroökonomischen Daten aus der Wirtschaft der Erhöhungszyklus doch noch gestoppt werden sollte. Zum jetzigen Zeitpunkt seien die Schlüsseldaten, die über das weitere Vorgehen entscheiden könnten, die morgigen NFP-Ergebnisse und der Inflationsbericht von nächster Woche.
Ein Blick auf den Chart der TNOTE-Notierungen zeige, dass diese sich derzeit in der Widerstandszone befinden würden, die durch das 23,6%-Retracement des Anfang März 2020 eingeleiteten Abwärtsimpulses gebildet werde. Darüber hinaus handele es sich bei diesem Niveau um den Schnittpunkt des EMA50, der in der technischen Analyse als Begrenzungszone des Bullen-/Bärenmarktes angesehen werden könne. (06.04.2023/alc/a/a)
Dieser Zustand habe sich jedoch dank der Makrodaten, die auf eine Konjunkturabschwächung hindeuten würden, etwas gebessert. Die wirtschaftliche Ungewissheit in Verbindung mit den jüngsten systemischen Risiken habe Druck auf die 10-jährigen US-Renditen ausgeübt, die gestern auf ein Niveau gefallen seien, das seit September 2022 nicht mehr erreicht worden sei, und die Position der Anleihen auf dem Markt gestärkt.
Wie werde es weitergehen? Alles hänge von der Argumentation der Notenbanker ab, die entscheiden müssten, ob sie die anhaltende Inflation bekämpfen und die Zinsen erneut anheben wollten oder ob angesichts der sich abzeichnenden schwachen makroökonomischen Daten aus der Wirtschaft der Erhöhungszyklus doch noch gestoppt werden sollte. Zum jetzigen Zeitpunkt seien die Schlüsseldaten, die über das weitere Vorgehen entscheiden könnten, die morgigen NFP-Ergebnisse und der Inflationsbericht von nächster Woche.
Ein Blick auf den Chart der TNOTE-Notierungen zeige, dass diese sich derzeit in der Widerstandszone befinden würden, die durch das 23,6%-Retracement des Anfang März 2020 eingeleiteten Abwärtsimpulses gebildet werde. Darüber hinaus handele es sich bei diesem Niveau um den Schnittpunkt des EMA50, der in der technischen Analyse als Begrenzungszone des Bullen-/Bärenmarktes angesehen werden könne. (06.04.2023/alc/a/a)


