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Macht die FED einen geldpolitischen Fehler?
21.12.18 08:00
Vontobel Asset Management
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Wie erwartet hat die US-Notenbank FED in ihrer Sitzung am 19.12.2018 den Leitzins um 25 Basispunkte angehoben, so Sven Schubert, Specialist Investment Strategy Currencies, Multi Asset Boutique bei Vontobel Asset Management.
Der Dot Plot signalisiere für 2019 jetzt zwei statt ursprünglich drei Zinserhöhungen. Da FED-Präsident Jerome Powell in seiner Rede aber nicht auf die zuletzt schwächeren US-Wirtschaftsdaten eingegangen sei, sei an den Märkten ein möglicher geldpolitischer Fehltritt der FED eingepreist worden, der zu einem Ausverkauf bei Aktien geführt habe.
Powell selbst habe aber dazu geraten, den Dot Plot nicht zu ernst zu nehmen. Künftige Zinsentscheidungen würden "datenabhängiger" getroffen werden. Die Experten würden das als Hinweis darauf sehen, dass bei entsprechender Beurteilung der Wirtschaftslage 2019 auch eine Pause im Zinszyklus möglich sei. Vor diesem Hintergrund würden sie die gestrige Zinsentscheidung nicht als Fehltritt bewerten. Die Experten hätten ihre Prognose für die FED-Leitzinsen für das Jahresende 2019 von 3,25% auf 3,0% angehoben. (Ausgabe vom 20.12.2018) (21.12.2018/alc/a/a)
Der Dot Plot signalisiere für 2019 jetzt zwei statt ursprünglich drei Zinserhöhungen. Da FED-Präsident Jerome Powell in seiner Rede aber nicht auf die zuletzt schwächeren US-Wirtschaftsdaten eingegangen sei, sei an den Märkten ein möglicher geldpolitischer Fehltritt der FED eingepreist worden, der zu einem Ausverkauf bei Aktien geführt habe.
Powell selbst habe aber dazu geraten, den Dot Plot nicht zu ernst zu nehmen. Künftige Zinsentscheidungen würden "datenabhängiger" getroffen werden. Die Experten würden das als Hinweis darauf sehen, dass bei entsprechender Beurteilung der Wirtschaftslage 2019 auch eine Pause im Zinszyklus möglich sei. Vor diesem Hintergrund würden sie die gestrige Zinsentscheidung nicht als Fehltritt bewerten. Die Experten hätten ihre Prognose für die FED-Leitzinsen für das Jahresende 2019 von 3,25% auf 3,0% angehoben. (Ausgabe vom 20.12.2018) (21.12.2018/alc/a/a)


