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MEY Capital Matrix-Unternehmensanleihe: interessantes Novum
22.05.12 10:41
EURO am Sonntag
München (www.anleihencheck.de) - Die Experten der "EURO am Sonntag" halten die Unternehmensanleihe (ISIN DE000A1MLP15 / WKN A1MLP1) der MEY Capital Matrix GmbH für ein hochspekulatives Investment.
MEY Capital Matrix sei ein Risikokapitalgeber. Das Unternehmen beteilige sich an Start-ups und profitiere im Gegenzug überdurchschnittlich von deren möglichen Erfolg. Dementsprechend hoch sei aber auch das Risiko. Derzeit sei die Gesellschaft auf Kundenfang für die erste eigene Anleihe. Insgesamt wolle man mit dem Bonds 25 Mio. Euro einnehmen. Dieser Erlös solle dann in kleine Bio- und Medizintechnikfirmen investiert werden.
Investoren könnten im besten Fall ihr Vermögen verdoppeln. Verantwortlich dafür sei eine spezielle Konstruktion, bestehend aus einer jährlichen Grundverzinsung von rund 5,7% sowie einer einmaligen Erfolgsbeteiligung zum Laufzeitende.
MEY Capital Matrix plane, in fünf Jahren sein Beteiligungsportfolio von derzeit fünf auf bis zu 15 Firmen zu vergrößern. Dies sei ein ehrgeiziges Ziel. Doch selbst wenn dies gelinge, seien Anleger noch immer weit von der Superrendite entfernt. Der Grund sei, dass die Berechnung auf der Annahme fuße, dass am Ende der fünf Jahre ein Gewinn von 107 Mio. Euro erwirtschaftet werde. Im Hinblick auf die Entwicklungs- und Zulassungszeiträume von neuen Medizinprodukten erscheine dies kaum möglich. Daher wäre es ratsam, die eigenen Erwartungen nicht zu hoch zu schrauben.
Die Unternehmensanleihe der MEY Capital Matrix GmbH ist ein interessantes Novum, denn sie bietet eine Risikokapitalbeteiligung schon ab 1.000 Euro, so die Experten der "EURO am Sonntag". Da die Verlustrisiken ebenso wie die Gewinnchancen weit über einer normalen Anleihe liegen würden, sollte man das Papier nur dann zeichnen, wenn man auch einen Totalverlust verkraften könne. (Ausgabe 20) (22.05.2012/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
MEY Capital Matrix sei ein Risikokapitalgeber. Das Unternehmen beteilige sich an Start-ups und profitiere im Gegenzug überdurchschnittlich von deren möglichen Erfolg. Dementsprechend hoch sei aber auch das Risiko. Derzeit sei die Gesellschaft auf Kundenfang für die erste eigene Anleihe. Insgesamt wolle man mit dem Bonds 25 Mio. Euro einnehmen. Dieser Erlös solle dann in kleine Bio- und Medizintechnikfirmen investiert werden.
MEY Capital Matrix plane, in fünf Jahren sein Beteiligungsportfolio von derzeit fünf auf bis zu 15 Firmen zu vergrößern. Dies sei ein ehrgeiziges Ziel. Doch selbst wenn dies gelinge, seien Anleger noch immer weit von der Superrendite entfernt. Der Grund sei, dass die Berechnung auf der Annahme fuße, dass am Ende der fünf Jahre ein Gewinn von 107 Mio. Euro erwirtschaftet werde. Im Hinblick auf die Entwicklungs- und Zulassungszeiträume von neuen Medizinprodukten erscheine dies kaum möglich. Daher wäre es ratsam, die eigenen Erwartungen nicht zu hoch zu schrauben.
Die Unternehmensanleihe der MEY Capital Matrix GmbH ist ein interessantes Novum, denn sie bietet eine Risikokapitalbeteiligung schon ab 1.000 Euro, so die Experten der "EURO am Sonntag". Da die Verlustrisiken ebenso wie die Gewinnchancen weit über einer normalen Anleihe liegen würden, sollte man das Papier nur dann zeichnen, wenn man auch einen Totalverlust verkraften könne. (Ausgabe 20) (22.05.2012/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


