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Liquiditätszufuhr unterstützt Märkte - Engagement in kurz- und mittelfristig laufende US-Staatsanleihen erhöht
18.12.19 12:30
Edmond de Rothschild Asset Management
Paris (www.anleihencheck.de) - Im November legten die Aktienmärkte weiter zu und die Credit Spreads wurden enger, da sich die Konjunkturdaten stabilisierten, so die Experten von Edmond de Rothschild Asset Management.
"Zu dieser positiven Stimmung an den Finanzmärkten trugen einige politische Bewegungen bei", erläutere Benjamin Melman von Edmond de Rothschild Asset Management. Sie deuteten darauf hin, dass die USA und China in ihren laufenden Handelsgesprächen bald die erste Phase eines Abkommens unterzeichnen könnten.
"Nach dem Anfang Dezember von Donald Trump ausgelösten leichten Marktrückgang haben wir beschlossen, unsere Aktiengewichtung taktisch zu erhöhen", so Melman weiter. Der Global Chief Investment Officer der französischen Fondsgesellschaft nenne hierfür folgende Gründe:
- Nach dem Ausverkauf im vierten Quartal 2018 seien Anleger über das gesamte laufende Jahr hinweg vorsichtig gewesen. Daher würden sie über Liquiditätsreserven verfügen, die sie jetzt wieder investieren könnten. Dies eröffne die Aussicht auf Zuflüsse, die kurzfristig für weitere Dynamik sorgen könnten.
- Die vorlaufenden Konjunkturindikatoren hätten sich nicht durchgehend deutlich verschlechtert. Im Gegenteil gebe es sogar Anzeichen einer Verbesserung, auch wenn sich diese erst noch bestätigen müsse. Und nachdem die Zentralbanken ihren Beitrag zu fortgesetztem Wirtschaftswachstum bereits geleistet haben, sollten Anleger zudem nicht unterschätzen, dass auch die Regierungen hierzu entschlossen scheinen, so die Experten von Edmond de Rothschild Asset Management. Beispielsweise könnte die neue Parteiführung der SPD auf eine geänderte deutsche Fiskalpolitik einwirken. Zudem habe Japan die Marktteilnehmer bereits mit der Einführung eines Konjunkturprogramms überrascht.
- Weltweit habe sich die Liquidität an den Märkten weiter verbessert. Die erneute quantitative Lockerung der Europäischen Zentralbank sowie die Entscheidung der US-Notenbank FED, ihre Bilanzsumme auszuweiten, werde deutliche Liquiditätsimpulse freisetzen. Sei die Liquidität 2018 noch ein kritischer Faktor gewesen, werde sie jetzt die Märkte unterstützen.
"Vor diesem Hintergrund haben wir unsere Risikoausrichtung auf ein ausgeglicheneres Niveau angepasst", so Melman. "Angesichts der wieder steileren Zinsstrukturkurve in den USA haben wir auch unser Engagement in kurz- und mittelfristig laufende US-Staatsanleihen erhöht." Benjamin Melman sei der Meinung, dass die Marktteilnehmer praktisch alle Erwartungen hinsichtlich weiterer Zinssenkungen der FED ad acta gelegt hätten. "Und sollte tatsächlich ein ungünstigeres Szenario eintreten, bieten US-Anleihen das Potenzial, die Portfolios effektiv zu schützen", sei er überzeugt. (18.12.2019/alc/a/a)
"Zu dieser positiven Stimmung an den Finanzmärkten trugen einige politische Bewegungen bei", erläutere Benjamin Melman von Edmond de Rothschild Asset Management. Sie deuteten darauf hin, dass die USA und China in ihren laufenden Handelsgesprächen bald die erste Phase eines Abkommens unterzeichnen könnten.
"Nach dem Anfang Dezember von Donald Trump ausgelösten leichten Marktrückgang haben wir beschlossen, unsere Aktiengewichtung taktisch zu erhöhen", so Melman weiter. Der Global Chief Investment Officer der französischen Fondsgesellschaft nenne hierfür folgende Gründe:
- Die vorlaufenden Konjunkturindikatoren hätten sich nicht durchgehend deutlich verschlechtert. Im Gegenteil gebe es sogar Anzeichen einer Verbesserung, auch wenn sich diese erst noch bestätigen müsse. Und nachdem die Zentralbanken ihren Beitrag zu fortgesetztem Wirtschaftswachstum bereits geleistet haben, sollten Anleger zudem nicht unterschätzen, dass auch die Regierungen hierzu entschlossen scheinen, so die Experten von Edmond de Rothschild Asset Management. Beispielsweise könnte die neue Parteiführung der SPD auf eine geänderte deutsche Fiskalpolitik einwirken. Zudem habe Japan die Marktteilnehmer bereits mit der Einführung eines Konjunkturprogramms überrascht.
- Weltweit habe sich die Liquidität an den Märkten weiter verbessert. Die erneute quantitative Lockerung der Europäischen Zentralbank sowie die Entscheidung der US-Notenbank FED, ihre Bilanzsumme auszuweiten, werde deutliche Liquiditätsimpulse freisetzen. Sei die Liquidität 2018 noch ein kritischer Faktor gewesen, werde sie jetzt die Märkte unterstützen.
"Vor diesem Hintergrund haben wir unsere Risikoausrichtung auf ein ausgeglicheneres Niveau angepasst", so Melman. "Angesichts der wieder steileren Zinsstrukturkurve in den USA haben wir auch unser Engagement in kurz- und mittelfristig laufende US-Staatsanleihen erhöht." Benjamin Melman sei der Meinung, dass die Marktteilnehmer praktisch alle Erwartungen hinsichtlich weiterer Zinssenkungen der FED ad acta gelegt hätten. "Und sollte tatsächlich ein ungünstigeres Szenario eintreten, bieten US-Anleihen das Potenzial, die Portfolios effektiv zu schützen", sei er überzeugt. (18.12.2019/alc/a/a)


