Erweiterte Funktionen
Leitzinserhöhung in Mexiko
21.12.15 12:16
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die mexikanische Notenbank (Banxico) hob am vergangenen Donnerstag das erste Mal seit 2008 das heimische Leitzinsniveau um 25 BP auf nun 3,25% an, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Die Währungshüter hätten den Schritt mit einer Entspannung der Risiken für das mexikanische Wirtschaftswachstum begründet, nachdem das 3. Quartal mit einer überraschend hohen BIP-Dynamik habe aufwarten können (2,6% gg. Vj.). Am Freitag habe der Gouverneur der Banxico, Augustin Carstens bekräftigt, dass man 2016 ein Wachstum von 3% erwarte. Zudem, so die Währungshüter zur Begründung der restriktiven Maßnahme, seien die mittelfristigen Inflationserwartungen gut verankert. Die kurzfristigen Perspektiven für die Inflation hätten sich aufgehellt, so dass man 2016 von einer durchschnittlichen Teuerung von 3,0% ausgehe, was dem Ziel der Notenbank (3,0% +/- 1%) entspräche.
Derzeit befinde sich die mexikanische Teuerungsrate allerdings noch auf einem Allzeit-Tief (November: 2,2% gg. Vj.), und trotz des soliden Wachstums im 3. Quartal bewege sich die Wirtschaft noch auf einem Wachstumspfad unterhalb ihres Potenzialwachstums. Ein akuter Handlungsbedarf für die Notenbank in Richtung einer Leitzinsanhebung sei an den nationalen Daten also nicht ablesbar gewesen und berge Risiken sowohl für die Inflation als auch für die Wachstumsperspektiven. Daher müsse die Maßnahme in erster Linie vor dem Hintergrund der US-Geldpolitik gesehen werden, die am 16. Dezember mit der Anhebung der Funds Rate um 25 BP den Einstieg in einen Zinserhöhungszyklus vollzogen habe.
Durch die "Spiegelung" dieses Schritts durch die Banxico solle das Austauschverhältnis von mexikanischem Peso und US-Dollar stabilisiert und einer Flucht aus dem Peso in den US-Dollar vorgebeugt werden. Des Weiteren solle verhindert werden, dass im Zuge der restriktiveren Geldpolitik des nördlichen Handelspartners eine Abwertung des Pesos zu einer Verschiebung der Inflationserwartungen führe. Sollte sich jedoch die mexikanische Wirtschaft nicht spürbar erholen, erscheine die Strategie, die US-Geldpolitik zur Stabilisierung des Wechselkurses nachzuahmen, jedoch auf Dauer nicht durchführbar. (21.12.2015/alc/a/a)
Die Währungshüter hätten den Schritt mit einer Entspannung der Risiken für das mexikanische Wirtschaftswachstum begründet, nachdem das 3. Quartal mit einer überraschend hohen BIP-Dynamik habe aufwarten können (2,6% gg. Vj.). Am Freitag habe der Gouverneur der Banxico, Augustin Carstens bekräftigt, dass man 2016 ein Wachstum von 3% erwarte. Zudem, so die Währungshüter zur Begründung der restriktiven Maßnahme, seien die mittelfristigen Inflationserwartungen gut verankert. Die kurzfristigen Perspektiven für die Inflation hätten sich aufgehellt, so dass man 2016 von einer durchschnittlichen Teuerung von 3,0% ausgehe, was dem Ziel der Notenbank (3,0% +/- 1%) entspräche.
Derzeit befinde sich die mexikanische Teuerungsrate allerdings noch auf einem Allzeit-Tief (November: 2,2% gg. Vj.), und trotz des soliden Wachstums im 3. Quartal bewege sich die Wirtschaft noch auf einem Wachstumspfad unterhalb ihres Potenzialwachstums. Ein akuter Handlungsbedarf für die Notenbank in Richtung einer Leitzinsanhebung sei an den nationalen Daten also nicht ablesbar gewesen und berge Risiken sowohl für die Inflation als auch für die Wachstumsperspektiven. Daher müsse die Maßnahme in erster Linie vor dem Hintergrund der US-Geldpolitik gesehen werden, die am 16. Dezember mit der Anhebung der Funds Rate um 25 BP den Einstieg in einen Zinserhöhungszyklus vollzogen habe.
Durch die "Spiegelung" dieses Schritts durch die Banxico solle das Austauschverhältnis von mexikanischem Peso und US-Dollar stabilisiert und einer Flucht aus dem Peso in den US-Dollar vorgebeugt werden. Des Weiteren solle verhindert werden, dass im Zuge der restriktiveren Geldpolitik des nördlichen Handelspartners eine Abwertung des Pesos zu einer Verschiebung der Inflationserwartungen führe. Sollte sich jedoch die mexikanische Wirtschaft nicht spürbar erholen, erscheine die Strategie, die US-Geldpolitik zur Stabilisierung des Wechselkurses nachzuahmen, jedoch auf Dauer nicht durchführbar. (21.12.2015/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XFARIV001614 | 2,65 % | 2,15 % | ||


