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Langfristige Renditen dürften ihren Höchststand bald erreicht haben
25.09.23 10:45
Generali Investments
Köln (www.anleihencheck.de) - Die Zentralbanken haben die Finanzmärkte in den letzten zwei Wochen in Atem gehalten, so Florian Späte, Senior Bond Strategist bei Generali Investments.
Einige hätten die Zinsen erneut angehoben (z.B. EZB), andere hätten eine Pause eingelegt und einige Zentralbanken hätten ihren Zinssenkungskurs (weiter) fortgesetzt (z.B. Brasilien). Späte schließe nicht aus, dass es noch zu weiteren Leitzinsanhebungen komme, aber es scheine so, als ob die schnellen und starken Zinserhöhungen auslaufen würden. Weitere Zentralbanken dürften ihre Leitzinsen bis zum Jahresende senken (z.B. Tschechien, Polen).
Damit dürfte auch der Aufwärtstrend bei den langfristigen Anleiherenditen zu Ende gehen. Die bisherigen Leitzinserhöhungen würden zunehmend Wirkung zeigen. Die Inflationsraten seien weltweit rückläufig und die Frühindikatoren würden auf eine Verlangsamung der Wirtschaftsdynamik hindeuten. Dies werde sich letztlich auch in den (derzeit noch hohen) Inflationserwartungen niederschlagen und die Voraussetzungen für einen Rückgang der langfristigen Renditen schaffen. Eine Rückkehr zu den Renditetiefs der 10er Jahre sei aber auch mittelfristig nicht zu erwarten. Die Inflation werde nur langsam zurückgehen und die Notenbanken würden daher die Leitzinsen nur zögerlich senken. (25.09.2023/alc/a/a)
Einige hätten die Zinsen erneut angehoben (z.B. EZB), andere hätten eine Pause eingelegt und einige Zentralbanken hätten ihren Zinssenkungskurs (weiter) fortgesetzt (z.B. Brasilien). Späte schließe nicht aus, dass es noch zu weiteren Leitzinsanhebungen komme, aber es scheine so, als ob die schnellen und starken Zinserhöhungen auslaufen würden. Weitere Zentralbanken dürften ihre Leitzinsen bis zum Jahresende senken (z.B. Tschechien, Polen).
Damit dürfte auch der Aufwärtstrend bei den langfristigen Anleiherenditen zu Ende gehen. Die bisherigen Leitzinserhöhungen würden zunehmend Wirkung zeigen. Die Inflationsraten seien weltweit rückläufig und die Frühindikatoren würden auf eine Verlangsamung der Wirtschaftsdynamik hindeuten. Dies werde sich letztlich auch in den (derzeit noch hohen) Inflationserwartungen niederschlagen und die Voraussetzungen für einen Rückgang der langfristigen Renditen schaffen. Eine Rückkehr zu den Renditetiefs der 10er Jahre sei aber auch mittelfristig nicht zu erwarten. Die Inflation werde nur langsam zurückgehen und die Notenbanken würden daher die Leitzinsen nur zögerlich senken. (25.09.2023/alc/a/a)


