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Jetzt zieht die FED nach
17.09.19 11:00
DONNER & REUSCHEL AG
Hamburg (www.anleihencheck.de) - In dieser Woche steht der morgige Zinsentscheid der US-Notenbank FED im Fokus, so Carsten Mumm, Chefvolkswirt bei der Privatbank DONNER & REUSCHEL AG.
Präsident Donald Trump habe unlängst die Absenkung der Leitzinsen auf null gefordert. Durch ihren wieder expansiveren Kurs habe auch die EZB den Handlungsdruck auf die FED-Offiziellen erhöht. Unter Berücksichtigung fundamentaler Aspekte bestehe jedoch keine Veranlassung, die US-Leitzinsen erneut zu senken. Schon der letzte Zinsschritt sei als "vorsorglich" bezeichnet worden. Nun könne man aber nicht von einer Impfung sprechen, denn das Präparat "Zinssenkung" werde auch im Falle einer akuten Erkrankung, also eines offensichtlichen und größeren wirtschaftlichen Abschwungs verschrieben. Danach sehe es derzeit aber nicht aus.
Der Arbeitsmarkt sei nahezu voll ausgelastet und der für die US-Volkswirtschaft besonders wichtige Konsum brumme nach wie vor - trotz Rückgang einiger Stimmungsindikatoren im Unternehmenssektor. Zuletzt sei sogar die Kernrate der Inflation in den USA auf 2,4 Prozent angesprungen. Eine Steigerung der Verbraucherpreise nahe zwei Prozent und ein dynamisches Wirtschaftswachstum seien die Zielvorgaben der FED - und beide schon heute erfüllt. FED-Präsident Powell könnte die Unabhängigkeit der US-Notenbank deutlich unterstreichen. (17.09.2019/alc/a/a)
Präsident Donald Trump habe unlängst die Absenkung der Leitzinsen auf null gefordert. Durch ihren wieder expansiveren Kurs habe auch die EZB den Handlungsdruck auf die FED-Offiziellen erhöht. Unter Berücksichtigung fundamentaler Aspekte bestehe jedoch keine Veranlassung, die US-Leitzinsen erneut zu senken. Schon der letzte Zinsschritt sei als "vorsorglich" bezeichnet worden. Nun könne man aber nicht von einer Impfung sprechen, denn das Präparat "Zinssenkung" werde auch im Falle einer akuten Erkrankung, also eines offensichtlichen und größeren wirtschaftlichen Abschwungs verschrieben. Danach sehe es derzeit aber nicht aus.
Der Arbeitsmarkt sei nahezu voll ausgelastet und der für die US-Volkswirtschaft besonders wichtige Konsum brumme nach wie vor - trotz Rückgang einiger Stimmungsindikatoren im Unternehmenssektor. Zuletzt sei sogar die Kernrate der Inflation in den USA auf 2,4 Prozent angesprungen. Eine Steigerung der Verbraucherpreise nahe zwei Prozent und ein dynamisches Wirtschaftswachstum seien die Zielvorgaben der FED - und beide schon heute erfüllt. FED-Präsident Powell könnte die Unabhängigkeit der US-Notenbank deutlich unterstreichen. (17.09.2019/alc/a/a)


