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High Yield-Renditen werden Investment Grade übertreffen
30.07.21 09:15
Generali Investments Europe
Köln (www.anleihencheck.de) - Die "Delta"-Variante und die Sorge um den Triple Peak - Wachstum, Inflation, Konjunktur - haben die Risiko-Rally gebremst und die Anleiherenditen nach unten getrieben; dabei handele es sich allerdings nach Meinung von Thomas Hempell, Head of Macro und Market Research bei Generali Investments, um eine Konsolidierung und nicht um eine Trendwende.
Der globale Reflations-Trade, der seit der letztjährigen Impfstofffreigabe und den US-Fiskalimpulsen habe beobachtet werden können, habe während des Frühsommers eine Pause eingelegt. Die 10-jährigen Renditen der US-Treasuries seien vorübergehend unter 1,2 Prozent gefallen, was einem Rückgang um mehr als 50 Basispunkte gegenüber dem Höchststand im März entspreche.
"Die Kreditmärkte dürften, anders als Aktien, bis zum Jahresende in einem niedrigen Volatilitätsumfeld verharren. Aufgrund weniger Emissionen und starker EZB-Käufe in den Sommermonaten erwarten wir eine Straffung um 10 Basispunkte für Investment Grade Anleihen und 25 Basispunkte für High Yield Anleihen bis zum Jahresende", so Generali Investments. Weiterhin würden die Experten erklären: "Wir erwarten, dass High Yield Anleihen besser performen und Investment Grade Anleihen in den kommenden Monaten mit höheren Gesamtrenditen übertreffen werden - unterstützt durch sich schnell verbessernde Ausfallraten und Fundamentaldaten."
Der Kreditmarkt habe sich bisher als äußerst widerstandsfähig gegenüber den volatilen Zinssätzen gezeigt. "Die starke Konzentration der EZB auf die Finanzierungsbedingungen in Verbindung mit der Flexibilität der Käufe im Rahmen ihres PEPP und CSPP trägt dazu bei, die Volatilität der Credit Spreads gering zu halten. Die Laufzeit des CSPP wird voraussichtlich mindestens bis 2023, nach der strategischen Überprüfung aber wahrscheinlich noch viel länger andauern, was eine langfristige Unterstützung für Investment Grade Anleihen darstellt," prognostiziere Generali Investments. (Ausgabe vom 29.07.2021) (30.07.2021/alc/a/a)
Der globale Reflations-Trade, der seit der letztjährigen Impfstofffreigabe und den US-Fiskalimpulsen habe beobachtet werden können, habe während des Frühsommers eine Pause eingelegt. Die 10-jährigen Renditen der US-Treasuries seien vorübergehend unter 1,2 Prozent gefallen, was einem Rückgang um mehr als 50 Basispunkte gegenüber dem Höchststand im März entspreche.
"Die Kreditmärkte dürften, anders als Aktien, bis zum Jahresende in einem niedrigen Volatilitätsumfeld verharren. Aufgrund weniger Emissionen und starker EZB-Käufe in den Sommermonaten erwarten wir eine Straffung um 10 Basispunkte für Investment Grade Anleihen und 25 Basispunkte für High Yield Anleihen bis zum Jahresende", so Generali Investments. Weiterhin würden die Experten erklären: "Wir erwarten, dass High Yield Anleihen besser performen und Investment Grade Anleihen in den kommenden Monaten mit höheren Gesamtrenditen übertreffen werden - unterstützt durch sich schnell verbessernde Ausfallraten und Fundamentaldaten."
Der Kreditmarkt habe sich bisher als äußerst widerstandsfähig gegenüber den volatilen Zinssätzen gezeigt. "Die starke Konzentration der EZB auf die Finanzierungsbedingungen in Verbindung mit der Flexibilität der Käufe im Rahmen ihres PEPP und CSPP trägt dazu bei, die Volatilität der Credit Spreads gering zu halten. Die Laufzeit des CSPP wird voraussichtlich mindestens bis 2023, nach der strategischen Überprüfung aber wahrscheinlich noch viel länger andauern, was eine langfristige Unterstützung für Investment Grade Anleihen darstellt," prognostiziere Generali Investments. (Ausgabe vom 29.07.2021) (30.07.2021/alc/a/a)


