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High-Yield: Antwort auf das Ende des billigen Geldes?
24.04.14 14:23
Candriam
Brüssel (www.anleihencheck.de) - Die Konjunktur zieht wieder an, das Marktumfeld beruhigt sich und die Zentralbanken fahren ihre Liquiditätsprogramme zurück, so die Experten von Candriam.
Die Zinsen hätten allmählich die Talsohle durchschritten und damit würden sich auch die Spreads an den Rentenmärkten normalisieren. Sei die Hausse jetzt zu Ende?
In der neuesten Analyse "The end of cheap money" untersuche Candriams Alternative-Credit-Team, wie Investoren in der neuen Fixed Income-Ära ihr Risiko-Ertrags-Profil optimieren könnten und welche Strategien am besten geeignet seien, die Chancen an den Kreditmärkten zu nutzen und die Risiken zu managen.
Patrick Zeenni, Deputy Head of High Yield & Credit Arbitrage, sage: "Mit dem Ende des billigen Geldes stehen Investoren vor zwei Herausforderungen: den Auswirkungen steigender Zinsen auf ihre Portfolios und der Suche nach attraktiv bewerteten höherrentierlichen Titeln. Um darauf zu reagieren, werden neue Fixed Income Strategien nötig. Denn die Portfolio-Performance hängt jetzt davon ab, Alpha zu generieren."
Anleger sollten daher alternative Credit-Investments für ihre internationalen Portfolios in Betracht ziehen, beispielsweise High-Yield. Diese Asset-Klasse reagiere nur wenig auf Zinsänderungen und biete attraktive Renditen. Entscheidend für High-Yield sei auch ein flexibles und dynamisches Management, um die wichtigsten Risiken zu begrenzen.
Weltweit liege das Marktvolumen des High-Yield-Segments bei 1.300 Milliarden Euro. Der europäische High-Yield-Markt sei mit 280 Milliarden Euro zwar nur etwa ein Viertel so groß wie der amerikanische, aber die Zahl der Emittenten wachse und der Markt dehne sich geographisch und nach Sektoren aus. 2014 solle dadurch ein Emissions-Rekordlevel von 110 Milliarden Euro in Europa erreicht werden. Auch in der europäischen Peripherie und den Emerging Markets steige die Emissionstätigkeit.
"Die Zuversicht bei der Asset-Klasse wächst, weil der Refinanzierungsbedarf der Unternehmen hoch bleibt. Geschätzt werden High-Yield-Anleihen auch wegen ihrer Diversifikationsvorteile", so Zeenni.
Für alle Anlegergruppen entscheidend seien vor allem stabile Erträge bei sorgfältigem Risikomanagement. High-Yield-Strategien könnten dafür grundsätzlich genutzt werden. Je nach Risikoprofil des Investors seien aber verschiedene Ansätze denkbar.
Candriam nutze drei unterschiedliche alternative Credit-Strategien: Die High-Spread-Strategie ziele auf mittlere Volatilität ab und bestehe aus einem Short-Duration-Portfolio sowie einem taktischen Portfolio, bei dem Extremrisiken abgesichert würden. Die Long-Short-Credit-Strategie mit einer geringen Volatilität habe ein nur geringes Nettoengagement in High-Yield. Und die High-Yield-Strategie habe eine hohe Volatilität bei einem aktiven, auf Überzeugung basierenden Ansatz. Sie setze dabei auf Einzelwertauswahl nach intensiver Länderanalyse. (24.04.2014/alc/a/a)
Die Zinsen hätten allmählich die Talsohle durchschritten und damit würden sich auch die Spreads an den Rentenmärkten normalisieren. Sei die Hausse jetzt zu Ende?
In der neuesten Analyse "The end of cheap money" untersuche Candriams Alternative-Credit-Team, wie Investoren in der neuen Fixed Income-Ära ihr Risiko-Ertrags-Profil optimieren könnten und welche Strategien am besten geeignet seien, die Chancen an den Kreditmärkten zu nutzen und die Risiken zu managen.
Patrick Zeenni, Deputy Head of High Yield & Credit Arbitrage, sage: "Mit dem Ende des billigen Geldes stehen Investoren vor zwei Herausforderungen: den Auswirkungen steigender Zinsen auf ihre Portfolios und der Suche nach attraktiv bewerteten höherrentierlichen Titeln. Um darauf zu reagieren, werden neue Fixed Income Strategien nötig. Denn die Portfolio-Performance hängt jetzt davon ab, Alpha zu generieren."
Weltweit liege das Marktvolumen des High-Yield-Segments bei 1.300 Milliarden Euro. Der europäische High-Yield-Markt sei mit 280 Milliarden Euro zwar nur etwa ein Viertel so groß wie der amerikanische, aber die Zahl der Emittenten wachse und der Markt dehne sich geographisch und nach Sektoren aus. 2014 solle dadurch ein Emissions-Rekordlevel von 110 Milliarden Euro in Europa erreicht werden. Auch in der europäischen Peripherie und den Emerging Markets steige die Emissionstätigkeit.
"Die Zuversicht bei der Asset-Klasse wächst, weil der Refinanzierungsbedarf der Unternehmen hoch bleibt. Geschätzt werden High-Yield-Anleihen auch wegen ihrer Diversifikationsvorteile", so Zeenni.
Für alle Anlegergruppen entscheidend seien vor allem stabile Erträge bei sorgfältigem Risikomanagement. High-Yield-Strategien könnten dafür grundsätzlich genutzt werden. Je nach Risikoprofil des Investors seien aber verschiedene Ansätze denkbar.
Candriam nutze drei unterschiedliche alternative Credit-Strategien: Die High-Spread-Strategie ziele auf mittlere Volatilität ab und bestehe aus einem Short-Duration-Portfolio sowie einem taktischen Portfolio, bei dem Extremrisiken abgesichert würden. Die Long-Short-Credit-Strategie mit einer geringen Volatilität habe ein nur geringes Nettoengagement in High-Yield. Und die High-Yield-Strategie habe eine hohe Volatilität bei einem aktiven, auf Überzeugung basierenden Ansatz. Sie setze dabei auf Einzelwertauswahl nach intensiver Länderanalyse. (24.04.2014/alc/a/a)


