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Bei High-Yield-Anleihen stehen "Rising Stars" im Fokus
11.04.19 11:49
Fisch Asset Management
Zürich (www.anleihencheck.de) - Nach der schnellen Erholung und den gestiegenen Kursen im ersten Quartal bleiben die Aussichten im Segment der Hochzinsanleihen solide und potenzielle Korrekturen eignen sich für eine schrittweise Aufstockung der Allokation, so Peter Jeggli, Senior Portfolio Manager bei Fisch Asset Management in Zürich, in einer aktuelle Markteinschätzung zur Anlageklasse der Hochzinsanleihen.
Denn die Unternehmensdaten würden sich weiterhin verbessern und die Firmen gute Bilanzen ausweisen. Und die Ausfallraten, einer der wichtigsten Parameter in dieser Anlageklasse, seien weiterhin tief und würden dadurch das Investorenvertrauen stärken. Wenn zudem die Rohstoffpreise stabil bleiben oder zulegen würden und die Weltwirtschaft nicht einbreche, dürften High-Yield-Bonds dieses Jahr eine attraktive Rendite erzielen. Unterstützend sei auch die Tatsache, dass der Markt technisch gesund sei Das bedeute: Das Volumen der Neuemissionen liegte unter dem Volumen der Fälligkeiten und sorge für ein reduziertes Angebot bei hoher Nachfrage.
Aktuell verunsichertedas Thema Rezession die Märkte. Die Inversion der US-Zinskurve werde von vielen Marktteilnehmern als Signal einer aufkommenden Rezession gewertet. Doch es gebe verschiedene Messlatten und auch unterschiedlich lange Zeitperioden für solche historischen Muster. Aufgrund des weiterhin robusten weltweiten Konsumverhaltens und relativ stabiler Rohstoff- und Währungsmärkte könnte sich Fisch Asset Management durchaus vorstellen, dass das Thema Rezession derzeit als übertrieben wahrgenommen werde. Dennoch nehme man die fallende Zinsentwicklung als Einflussfaktor stärker zur Kenntnis, weil dies tatsächlich eine Verschlechterung der Wirtschaft signalisiere. Zusammenfassend werte Fisch Asset Management die momentane Situation jedoch nicht als Vorbote einer unmittelbar bevorstehenden Rezession.
Dass es an den Kreditmärkten diverse Unwägbarkeiten beziehungsweise Unsicherheiten gebe, sei unbestritten. Es sei zum aktuellen Zeitpunkt daher wichtiger denn je, die Spreu vom Weizen zu trennen und im Kreditresearch seine Hausaufgaben zu machen. Einen konsequenten Fokus bei der Titelauswahl lege Fisch Asset Management in der jetzigen Spätphase des Konjunkturzyklus schon seit geraumer Zeit auf potenzielle Rising Stars. Dies seien High-Yield-Unternehmen, bei dene Fisch Asset Management in absehbarer Zeit eine Hochstufung auf Investment Grade erwarte. Seit Anfang des Jahres habe es bereits mehrere derartige Upgrades und entsprechende Kursgewinne gegeben. Abschließend sei erwähnt, dass Hochzinsanleihen in den vergangenen 32 Jahren 26 Mal eine positive Rendite erzielt hätten und es seien keine zwei aufeinander folgenden negativen Jahre vorgekommen. Die schnelle Erholung in diesem Jahr sei eine erneute Bestätigung des Musters der letzten Jahrzehnte und zeuge von der langfristigen Attraktivität des High-Yield-Segments. (11.04.2019/alc/a/a)
Denn die Unternehmensdaten würden sich weiterhin verbessern und die Firmen gute Bilanzen ausweisen. Und die Ausfallraten, einer der wichtigsten Parameter in dieser Anlageklasse, seien weiterhin tief und würden dadurch das Investorenvertrauen stärken. Wenn zudem die Rohstoffpreise stabil bleiben oder zulegen würden und die Weltwirtschaft nicht einbreche, dürften High-Yield-Bonds dieses Jahr eine attraktive Rendite erzielen. Unterstützend sei auch die Tatsache, dass der Markt technisch gesund sei Das bedeute: Das Volumen der Neuemissionen liegte unter dem Volumen der Fälligkeiten und sorge für ein reduziertes Angebot bei hoher Nachfrage.
Aktuell verunsichertedas Thema Rezession die Märkte. Die Inversion der US-Zinskurve werde von vielen Marktteilnehmern als Signal einer aufkommenden Rezession gewertet. Doch es gebe verschiedene Messlatten und auch unterschiedlich lange Zeitperioden für solche historischen Muster. Aufgrund des weiterhin robusten weltweiten Konsumverhaltens und relativ stabiler Rohstoff- und Währungsmärkte könnte sich Fisch Asset Management durchaus vorstellen, dass das Thema Rezession derzeit als übertrieben wahrgenommen werde. Dennoch nehme man die fallende Zinsentwicklung als Einflussfaktor stärker zur Kenntnis, weil dies tatsächlich eine Verschlechterung der Wirtschaft signalisiere. Zusammenfassend werte Fisch Asset Management die momentane Situation jedoch nicht als Vorbote einer unmittelbar bevorstehenden Rezession.
Dass es an den Kreditmärkten diverse Unwägbarkeiten beziehungsweise Unsicherheiten gebe, sei unbestritten. Es sei zum aktuellen Zeitpunkt daher wichtiger denn je, die Spreu vom Weizen zu trennen und im Kreditresearch seine Hausaufgaben zu machen. Einen konsequenten Fokus bei der Titelauswahl lege Fisch Asset Management in der jetzigen Spätphase des Konjunkturzyklus schon seit geraumer Zeit auf potenzielle Rising Stars. Dies seien High-Yield-Unternehmen, bei dene Fisch Asset Management in absehbarer Zeit eine Hochstufung auf Investment Grade erwarte. Seit Anfang des Jahres habe es bereits mehrere derartige Upgrades und entsprechende Kursgewinne gegeben. Abschließend sei erwähnt, dass Hochzinsanleihen in den vergangenen 32 Jahren 26 Mal eine positive Rendite erzielt hätten und es seien keine zwei aufeinander folgenden negativen Jahre vorgekommen. Die schnelle Erholung in diesem Jahr sei eine erneute Bestätigung des Musters der letzten Jahrzehnte und zeuge von der langfristigen Attraktivität des High-Yield-Segments. (11.04.2019/alc/a/a)


