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Heute im Fokus: "shutdown"-Ende naht
12.11.25 09:18
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Der Regierungsstillstand in den USA nähert sich dem Ende, so die Analysten der Helaba.
Nachdem der Senat einem Übergangshaushalt zugestimmt habe, sei das Repräsentantenhaus heute aufgefordert, diesem ebenfalls zuzustimmen. Dies sei wegen der republikanischen Mehrheit jedoch eine nahezu ausgemachte Sache. Es gelte jedoch zu beachten, dass es nur ein begrenztes Budget bis Ende Januar sei. Die Parteien würden sich also nur etwas Zeit erkaufen, um an einer weitreichenden Lösung zu arbeiten, und schon bald könnte das Thema wieder an Brisanz gewinnen.
Das Ende des aktuellen "shutdown", es sei der längste in der Geschichte der USA gewesen, werde dafür sorgen, dass die überfälligen Wirtschafts- und Preisdaten wieder veröffentlicht würden. Die größte Aufmerksamkeit gelte dabei den Arbeitsmarktzahlen und den Preisentwicklungen, auf die die Fed am meisten achte. Völlig unklar sei aktuell, wann dies geschehen werde; die Behörden würden vermutlich in den nächsten Tagen aktualisierte Veröffentlichungskalender bereitstellen. Es dürfte aber wohl mindestens bis nächste Woche dauern, bis erste Daten wieder veröffentlicht würden.
Immerhin werde die US-Notenbank bei der nächsten FOMC-Sitzung wieder ein klareres Bild über den Zustand der US-Volkswirtschaft haben als bei der Oktoberentscheidung. Marktseitig sei eine Zinssenkung um 25 Basispunkte Mitte Dezember zu rund 65% eskomptiert.
Die Mehrheit der jüngsten Fed-Kommentare zeige, dass die FOMC-Mitglieder offen seien für eine weitere Lockerung der Geldpolitik. Fed-Chef Powell habe aber betont, dass dies im Dezember keine ausgemachte sei. Insofern dürften die eingehenden US-Daten in den nächsten Wochen durchaus Impulse für die Meinungsfindung im Fed-Gremium geben. (12.11.2025/alc/a/a)
Nachdem der Senat einem Übergangshaushalt zugestimmt habe, sei das Repräsentantenhaus heute aufgefordert, diesem ebenfalls zuzustimmen. Dies sei wegen der republikanischen Mehrheit jedoch eine nahezu ausgemachte Sache. Es gelte jedoch zu beachten, dass es nur ein begrenztes Budget bis Ende Januar sei. Die Parteien würden sich also nur etwas Zeit erkaufen, um an einer weitreichenden Lösung zu arbeiten, und schon bald könnte das Thema wieder an Brisanz gewinnen.
Immerhin werde die US-Notenbank bei der nächsten FOMC-Sitzung wieder ein klareres Bild über den Zustand der US-Volkswirtschaft haben als bei der Oktoberentscheidung. Marktseitig sei eine Zinssenkung um 25 Basispunkte Mitte Dezember zu rund 65% eskomptiert.
Die Mehrheit der jüngsten Fed-Kommentare zeige, dass die FOMC-Mitglieder offen seien für eine weitere Lockerung der Geldpolitik. Fed-Chef Powell habe aber betont, dass dies im Dezember keine ausgemachte sei. Insofern dürften die eingehenden US-Daten in den nächsten Wochen durchaus Impulse für die Meinungsfindung im Fed-Gremium geben. (12.11.2025/alc/a/a)


