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Heute im Fokus: US-Daten und Geopolitik
16.02.22 10:15
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Datenseitig richtet sich der Blick vor allem in die USA, denn die europäische Industrieproduktion zum Ende des Jahres 2021 wird kaum für Marktbewegungen sorgen, so die Analysten der Helaba.
Schließlich hätten alle größeren Euro-Länder ihre Dezemberwerte bereits veröffentlicht. Die Analysten würden eher mit einem schwachen Ergebnis rechnen.
In den USA dagegen zeichne sich eine positive Entwicklung ab. So hätten die PKW-Verkaufszahlen zuletzt positiv überrascht und seien kräftig gestiegen. Dies sei ein gutes Omen nicht nur für die Industrieproduktion, sondern auch für die Einzelhandelsumsätze. Bei beiden Datenveröffentlichungen würden die Analysten ein positives Überraschungspotenzial sehen, womit die Erwartungen einer frühen und kräftigen geldpolitischen Reaktion vonseiten der FED untermauert werden dürften. Allerdings gelte es zu betonen, dass in diesem Jahr bereits eine Serie von sechs bis sieben Zinsschritten (je 25 BP) eskomptiert würden und bis zu zwei weitere im Jahr 2023. Per saldo sei fraglich, ob die heutigen Daten hier nochmals zu einem deutlichen Schub führen könnten.
Ohnehin scheinen die Finanzmärkte derzeit vor allem im Bann der Ukrainekrise zu stehen, so die Analysten der Helaba. Die eingehenden Nachrichten hätten das Potenzial sowohl für mehr Risikoaversion als auch für weniger zu sorgen. Dies habe sich gestern gezeigt, als Informationen über die Rückkehr von russischen Militäreinheiten in ihre Kasernen die Risikobereitschaft der Anleger sprunghaft hätten ansteigen lassen. Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264), Öl und US-Dollar seien unter Druck gekommen, während die Aktienkurse einen Schub bekommen und die CDS-Indices abgegeben hätten. (16.02.2022/alc/a/a)
Schließlich hätten alle größeren Euro-Länder ihre Dezemberwerte bereits veröffentlicht. Die Analysten würden eher mit einem schwachen Ergebnis rechnen.
In den USA dagegen zeichne sich eine positive Entwicklung ab. So hätten die PKW-Verkaufszahlen zuletzt positiv überrascht und seien kräftig gestiegen. Dies sei ein gutes Omen nicht nur für die Industrieproduktion, sondern auch für die Einzelhandelsumsätze. Bei beiden Datenveröffentlichungen würden die Analysten ein positives Überraschungspotenzial sehen, womit die Erwartungen einer frühen und kräftigen geldpolitischen Reaktion vonseiten der FED untermauert werden dürften. Allerdings gelte es zu betonen, dass in diesem Jahr bereits eine Serie von sechs bis sieben Zinsschritten (je 25 BP) eskomptiert würden und bis zu zwei weitere im Jahr 2023. Per saldo sei fraglich, ob die heutigen Daten hier nochmals zu einem deutlichen Schub führen könnten.
Ohnehin scheinen die Finanzmärkte derzeit vor allem im Bann der Ukrainekrise zu stehen, so die Analysten der Helaba. Die eingehenden Nachrichten hätten das Potenzial sowohl für mehr Risikoaversion als auch für weniger zu sorgen. Dies habe sich gestern gezeigt, als Informationen über die Rückkehr von russischen Militäreinheiten in ihre Kasernen die Risikobereitschaft der Anleger sprunghaft hätten ansteigen lassen. Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264), Öl und US-Dollar seien unter Druck gekommen, während die Aktienkurse einen Schub bekommen und die CDS-Indices abgegeben hätten. (16.02.2022/alc/a/a)
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| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


