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Heute im Fokus: Einkaufsmanager und EZB-Entscheidung
24.07.25 09:30
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Während die Handelsgespräche zwischen den USA und der EU fortgesetzt werden und es Anzeichen einer möglichen Einigung gibt, richtet sich das datenseitige Interesse auf die Veröffentlichung der vorläufigen Einkaufsmanagerindizes, so die Analysten der Helaba.
Im Vormittagsverlauf stünden die Zahlen in Deutschland, Frankreich und der Eurozone auf dem Programm. Im Vormonat habe es in der deutschen Industrie eine Verbesserung gegeben, für die Hoffnungen auf eine gütliche Einigung im Zollstreit mit den USA verantwortlich gewesen seien. Auch Impulse von der neuen Bundesregierung hätten die Stimmung verbessert. Noch aber lägen die Indizes im Kontraktionsbereich, sodass von dieser Seite keine klaren Signale einer deutlichen Erholung der konjunkturellen Dynamik ausgingen. Daran habe sich im Juli vermutlich wenig geändert, denn die Zollhoffnungen hätten sich bislang nicht bewahrheitet. Demgegenüber lieferten die Umfragen unter den Finanzmarktteilnehmern eine leicht positive Indikation.
Mit Blick auf die EZB-Zinsentscheidung zeichne sich eine unveränderte Geldpolitik ab. Vertreter der Zentralbank hätten in den letzten Tagen und Wochen immer wieder darauf hingewiesen, dass die Geldpolitik gut positioniert sei und eine abwartende Strategie zu empfehlen sei. Dafür sprächen auch die auf EZB-Ziel liegende EWU-Inflation und die fest verankerten Inflationserwartungen. Der Einfluss der Trumpschen Zollpolitik auf die Inflation und die Konjunktur lasse sich bislang noch nicht klar abschätzen. Zudem gebe es immer wieder geopolitische Spannungen, die bislang aber nicht zu einem dauerhaften Anstieg der Energiepreise beigetragen hätten. Das Umfeld bleibe schwierig und daher lege sich die EZB nicht auf einen geldpolitischen Kurs im Voraus fest. Die Entscheidungen würden von Sitzung zu Sitzung in Abhängigkeit der Datenlage und der geopolitischen Ereignisse getroffen. (24.07.2025/alc/a/a)
Im Vormittagsverlauf stünden die Zahlen in Deutschland, Frankreich und der Eurozone auf dem Programm. Im Vormonat habe es in der deutschen Industrie eine Verbesserung gegeben, für die Hoffnungen auf eine gütliche Einigung im Zollstreit mit den USA verantwortlich gewesen seien. Auch Impulse von der neuen Bundesregierung hätten die Stimmung verbessert. Noch aber lägen die Indizes im Kontraktionsbereich, sodass von dieser Seite keine klaren Signale einer deutlichen Erholung der konjunkturellen Dynamik ausgingen. Daran habe sich im Juli vermutlich wenig geändert, denn die Zollhoffnungen hätten sich bislang nicht bewahrheitet. Demgegenüber lieferten die Umfragen unter den Finanzmarktteilnehmern eine leicht positive Indikation.
Mit Blick auf die EZB-Zinsentscheidung zeichne sich eine unveränderte Geldpolitik ab. Vertreter der Zentralbank hätten in den letzten Tagen und Wochen immer wieder darauf hingewiesen, dass die Geldpolitik gut positioniert sei und eine abwartende Strategie zu empfehlen sei. Dafür sprächen auch die auf EZB-Ziel liegende EWU-Inflation und die fest verankerten Inflationserwartungen. Der Einfluss der Trumpschen Zollpolitik auf die Inflation und die Konjunktur lasse sich bislang noch nicht klar abschätzen. Zudem gebe es immer wieder geopolitische Spannungen, die bislang aber nicht zu einem dauerhaften Anstieg der Energiepreise beigetragen hätten. Das Umfeld bleibe schwierig und daher lege sich die EZB nicht auf einen geldpolitischen Kurs im Voraus fest. Die Entscheidungen würden von Sitzung zu Sitzung in Abhängigkeit der Datenlage und der geopolitischen Ereignisse getroffen. (24.07.2025/alc/a/a)


